Exit gender – Lann Hornscheidt und Lio Oppenländer.

Exit gender.

Gender loslassen und strukturelle Gewalt benennen: eigene Wahrnehmung und soziale Realität verändern.

Lann Hornscheidt und Lio Oppenländer.

Ist es möglich aus Geschlechtsidentität/Gender auszusteigen? Gibt es einen Weg Menschen
wahrzunehmen, ohne immer wieder neue Identitätskategorien zu schaffen?
Konzepte wie Geschlechtergerechtigkeit, Diversität und Gender-Mainstreaming setzen alle voraus, dass es Geschlecht gibt. In diesem Buch werden Einteilungen von Menschen in Genderkategorien nicht als gegeben genommen, sondern als Teil von Diskriminierung verstanden. Es werden neue Handlungsstrategien vorgestellt, um die eigene Wahrnehmung und soziale Realität zu verändern. Dies wird vermittelt mit anschaulich erklärenden Texten, literarischen Utopien, systematisch an konkreten Beispielen erläuterten sprachlichen Strategien sowie inspirierenden Einzel- und Gruppenübungen. All dies macht deutlich: Gender kann verlassen und Gesellschaft gewaltfreier gestaltet werden!
ber klar, dass Kinder nicht verantwortlich sind für ihre erwachsenen Bezugspersonen.

Für welche Personen ist das Buch?

Für alle, die aus Identitätspolitiken aussteigen wollen, die Geschlechtsidentität und Gendereinteilungen nicht länger für sich selbst und andere hinnehmen möchten und nach neuen gewaltfreieren Anwesenheiten, Lebens- und Wahrnehmungsmöglichkeiten suchen.

Sparte: Gender/queeres Sachbuch, praktischer Lebensratgeber, politische Bildungsarbeit und Bewegungsforschung, Intersektionalität und Antidiskriminierungs-Literatur.

Preis: ca. 10 Euro

ISBN: 978-3-945644-17-1

Erscheinungsdatum: März 2019

Daten: ca. 200 Seiten | 11 x 16,2 cm | Softcover

 

Lann Hornscheidt  schreibt, trägt vor und gibt Workshops zu Gewalt und Sprachhandeln, Lieben als politisches Handeln und reflektiert dabei und darin eigene weiße Privilegien. Ex arbeitet zu und durch Literatur.
Lio Oppenländer schreibt, performt und gibt Workshops zu empowernden Auseinandersetzungen mit genderistischen_psychopathologisierenden Gewaltstrukturen aus einer interdependenten Perspektive, die weiße Privilegien reflektiert. Aktuell promoviert Lio zu Wechselwirkungen von Gender- und Gefühlskonzepten mit einem diskiminierungskritischen Ansatz.
Zusammen machen Lio Oppenländer und Lann Hornscheidt Workshops und Vorträge zu Themen rund um exit gender.