veranstaltungen

buchmesse queeres verlegen #2

besucht uns an unserem stand auf dieser feministischen buchmesse queerer verlage und akteur_innen! wir freuen uns auf plauderei und austausch mit euch und werden auch unsere neuesten veröffentlichungen dabeihaben.

zudem findet ihr stände von edition assemblage, dem magazin fiber, der brav_a, zaglossus, dem NoNo verlag und vielen mehr. euch erwarten lesungen aktueller veröffentlichungen und diskussionen.

alle infos und das programm findet ihr hier.

eintritt: frei
wo: aquarium, skalitzer straße 6, 10999 berlin | rollstuhlgerecht

konferenz: austausch, empowerment und raum für diskussion zu islam und feminismen / platform for exchange on islam and  feminisms

auszug aus der ankündigung: “This open symposium is seeking to create a platform for diverse approaches and perspectives on Islam and feminisms. Debating on these topics we seek to introduce Muslim feminisms as a lived experience. Special attention will be given to the contextualization. Concepts and theories, which deal with the ever growing racist and anti-Muslim sentiments in Europe and around the world, based on an intersectional guiding principal both in conception and curation of the event.”

The symposium will deal most prominently with the strategies and approaches of Muslim feminists, with which they empower themselves in their daily and political life and fight such sentiments of hate directed at them. We seek to challenge and deconstruct the image of the oppressed and voiceless Muslim woman with a space for exchange of ideas, perceptions and performances of Islam and feminisms, showing these are not mutually exclusive concepts.”

alle infos und programm (workshops, performances, vorträge) sind bald hier zu finden.

eintritt:  frei
wo: in den räumen der technischen universität berlin | rollstuhlgerecht

++RELEASE+++buchpremiere und buchvorstellung von “gummiband-familien – rubberband families”+++11.11. & 17.11.++

 
mit WoMANtís RANDom
familie ist ein dehnbarer begriff. dehn- und formbar wie die gummibänder, mit denen WoMANtís RANDom dieses faszinierende, zweisprachige familienbuch erstellt hat. gummibänder gibt es einzeln oder gemeinsam, in unterschiedlichen größen. sie begleiten unseren alltag. manchmal rücken sie in den vordergrund, sie halten viel aus und gehen auch mal kaputt. sie sind dynamisch, flexibel, wieder benutzbar wie bindend – und damit wunderbar geeignet, ganz eigene familienbilder zu gestalten.

„gummiband-familien – rubberband families“ feiert das grenzenlose spektrum von familie und lädt zu einem spielerischen, vorurteilssensiblen umgang mit sprache ein, der alle familienangehörigen einbeziehen und wahrnehmbar machen möchte. über die zweisprachigkeit hinaus bietet der band zahlreiche angebote für alle teile der familie, begriffe und vorstellungen selbst mit stift, wort und gummiband zu verändern, zu dehnen und für sich passend zu formen.

WoMANtís RANDom
ist media-akrobat*_in, geschichtenerzählende, über_setzende person, buchillustrator_+in und poeT*_in im herzen. fancy (das pronomen von WoMANtís) arbeitet intersektional zu familie, mehrfachdiskriminierungen sowie sprachpraktiken, die raum für respektvolle aushandlungen bieten, und spielt jazzpunk an RANDom orten.

eintritt:  frei
buchpremiere 11.11., 19.30h: TrIQ, glogauerstr. 19, 10999 berlin | rollstuhlgerecht
buchvorstellung 17.11., 14.30h: jugend museum, hauptstr. 40/42, 10827 berlin | nicht rollstuhlgerecht

leseperformance “das licht ist weder gerecht noch ungerecht” | literaturfestival stadtsprachen

mit jayrôme c. robinet

ein text- und hörbuch für die öffnung von gender-, sprach- und ländergrenzen: poetisch, politisch, präzise.

welche ausdrucksformen gibt es für das kurze glück und die lange grundsätzliche verzweiflung, für identitäten, die angeboten werden und doch immer nicht stimmen, für das schweigen als erstsprache, für die wut über trans-diskriminierungen und für die liebe, die nicht ein gefühl ist, sondern ein umgehen mit menschen?

eintritt: 
frei
wo: ausland, lychener str. 60, 10437 berlin | nicht rollstuhlgerecht

 

lesung aus “goodbye gender” | gegenbuchmasse

geht das – ein leben ohne gender? geschichten vom versuchen und scheitern, heiter und sehr traurig, von verbindungen mit menschen, ihren irritationen und einem für viele vielleicht neuen lösungsansatz: sich von gender als kategorie zu verabschieden. „goodbye gender“ macht den anfang.

veranstaltet von: faites votre jeu! & w_orten & meer

gelesen von: steff urgast und florian mania (rae spoon & ivan coyote werden nicht vor ort sein.)

wo: faites votre jeu!, klapperfeldstr. 5, 60313 frankfurt/main | nicht rollstuhlgerecht

moving memory

dance performances | lectures | live-music | film | panel discussion | books | spoken word | workshops
u.a. mit stefanie-lahya aukongo, jayrôme c. robinet, oxana chi, dr. natasha kelly, sarah mouwani, laYla zami auszug aus der ankündigung: “This unique event convenes sharp, bright and deep personalities of the academic/artistic/activist worlds to meet in a common timespace. For the first time in Berlin, inputs from Black Afrodiasporic (USA, Europe, Carribean), White Vietnamese, Muslima, Jewish and Roma contributors of varios genders gathers publicly to explore the words, images, sounds and movements of memory.”
ankündigungstext, programm und flyer siehe hier
eintritt:  frei
wo: studierendenwerk berlin, freiraum im studentenhaus, hardenbergstr. 35, 10623 berlin | rollstuhlgerecht

LiMA16 #gendermania?

aus dem ankündigungstext: “unter unserem jahresmotto #hegemoniehacken haben wir uns im frühjahr mit der umwälzung der machtverhältnisse im internet, mit datenschutz und möglichkeiten, die das netz journalist_innen und medienaktivist_innen bietet oder noch bieten kann, beschäftigt.  im august nehmen wir unter dem titel gendermania? das thema gender&medien in den blick. der vielfalt der geschlechteridentitäten wird in den medien häufig nicht rechnung getragen. zumeist dominieren eher konservative vorstellungen vom geschlecht. drei tage geht es darum, wie gender-diversität in den medien repräsentiert und wie darüber gesprochen wird und was man selbst als medienschaffender ändern kann. in vielen seminaren werden wir erkunden, wie man subtile diskriminierung und verdeckten sexismus in digitalen und analogen medien erkennt und welche gegenstrategien es gibt. dazu erwarten euch spannende workshops, vorträge, diskussionsrunden und ein abendprogramm.”
eintritt: 5-75€, je nach kategorie der teilnahme
wo: hu berlin – seminargebäude am hegelplatz

sharon dodua otoo liest ‘herr gröttrup setzt sich hin’

aus dem ankündigungstext: “1. berliner lesung der bachmann-preisträgerin 2016 sharon dodua otoo mit schauspielerin thelma buabeng zu ihrer ersten lesung in berlin nach der auszeichnung mit einem der wichtigsten deutschsprachigen literaturpreise, dem ingeborg-bachmann-preis 2016, ist die autorin sharon dodua otoo, am 19. august um 20 uhr, zu gast in der babylon-reihe „literatur live“. sie liest ihren satirischen klagenfurter siegertext „herr gröttrup setzt sich hin“ und weitere geschichten ohne frühstücksei. zusammen mit der schauspielerin und comedian thelma buabeng verspricht sharon dodua otoo ein unterhaltsames bühnenprogramm auf deutsch und englisch, das mit treffsicherem humor realität und deutsche befindlichkeit widerspiegelt.”
eintritt: 12 euro wo: babylon berlin

radical bookfair leipzig

linke buchmesse mit workshops, lesungen, buchständen und soliparty. bücher von w_orten & meer findet ihr am stand von edition assemblage.
eintritt: frei
wo: wagenplatz rhizomia
infos & programm: radical bookfair leipzig

festival: “empfindlichkeiten und literatur” u.a. mit jayrôme c. robinet

internationales festival “empfindlichkeiten und literatur” vom 14.-16.7. mit: austellung, gesprächen, texten, performances und musik “zentrale bedeutung für die arbeit als schriftsteller_in, aber auch für die rezeption von literatur besitzt der begriff der erfahrung: welche relevanz hat die eigene sexuelle orientierung für den umgang mit texten? wie finden biografische erfahrungen in literarischen verfahren, formaten und stillagen ihren niederschlag? […] diesen fragen spürt im herbst 2016 ein autor_innentreffen im literarischen colloquium berlin nach.” (aus der ankündigung) als teil des festivalprogrammes: 16.7. | 16h | spoken word performance von jayrôme c. robinet. eintritt: tagesticket 8/erm. 5 euro, festivalpass 12/erm. 10 euro wo: literarisches colloquium berlin (lcb), am sandwerder 5, 14109 berlin

vortrag: emily ngubia kessé (kuria) – “rassismus an hochschulen”

bildungsfragen sind in deutschland noch immer auch machtfragen, hochschulbildung noch immer ein weißes privileg und rassismus in der institution und deren strukturen verhaftet. das buch „eingeschrieben” von emily ngubia kessé gibt hier neue impulse und regt zu interventionen in den rassistischen normalzustand an.der vortrag ist teil des rahmenprogrammes zu der wanderausstellung “opfer rechter gewalt seit 1990″, organisiert von zebra e.v. eintritt: frei (keine anmeldung nötig) wo: uni kiel, leibnizstr. 1, klaus-murmann-hörsaal

spoken word von SchwarzRund und jayrôme c. robinet – trans*radikaler csd

im rahmen des trans*radikalen csd in mainz laden SchwarzRund und jayrôme c. robinet zum spoken word-abend. dabei performt jayrôme u.a. texte aus dem text-hörbuch “das licht ist weder gerecht noch ungerecht”.
eintritt: frei

 

wo: bar jeder sicht, hintere bleiche 29, 55116 mainz

perspectives on islamic feminism(s) – perspektiven auf islamische feminismen

“kaum ein konzept erfährt in der weiss-deutschen, auch feministischen öffentlichkeit ähnlich starke skepsis, missachtung und unkenntnis wie der islamische feminismus. als konzept ist dieser jedoch weder neu, noch eindimensional, sondern ebenso vielfältig wie die unterschiedlichen lebensrealitäten vieler musliminn_en weltweit. was sind die ideen, vorstellungen und ansätze des islamischen feminismus? wie wird er definiert und vom wem? welche konflikte und konsense gibt es? und welche rolle spielen für islamische feminismen religion, geschlechterbilder, sexualität und die geographische position?” (w_orten & meer, berlin, verlag w_orten & meer)

 

Aus der Veranstaltungsankündigung:

 

“lana sirri ist palästinensische akademikerin_aktivistin, der arabisch-muslimischen community verbunden und von dieser inspiriert und empowert. nach abschluss ihrer dissertation zu islam und sexualität lehr sie als juniorprofessorin an der universität maastricht. saboura naqshband, jahrgang ‘86, studierte arabistik und politikwissenschaft an der school of oriental and african studies (soas), university of london, und macht ihren master in der sozial- und kulturanthropologie zu «feminist body politics in post-revolution egypt» an der freien universität berlin. sie gibt regelmäßig antirassismus- und empowerment-workshops, darunter u.a. für queere muslim_innen bei lesmigras, antira-trainings mit reachout 2014 und empowerment-workshops für junge muslim_innen beim jugentheaterbüro berlin. saboura arbeitet bei gladt e.v. in der erstberatung für queere geflüchtete und queers of color, und zu den themen religion und sexualität. sie ist teilnehmer_in der jährlichen, internationalen lgbtqi*-muslim_innen konferenz in kapstadt/südafrika der queermuslimischen organisation the inner circle von imam muhsin hendricks. sprache: der vortrag wird auf englischer lautsprache gehalten, aber bei wunsch kann zur deutschen lautsprache gewechselt werden. a talk about the intersection of race, gender, sexuality, religion, which will include events/cases that are happening here in germany.
barrierearm – wheelchair accessible eintritt frei! free entrance!

 

speakers: lana sirri and saboura naqshband

 

am mittwoch, 13.07.16, 19 uhr, raum h110, hauptgebäude tu berlin (straße des 17. juni 135, 10623 berlin) wednesday, 13.07.16, 7pm, room h110 mainbuilding of the tu berlin (straße des 17. juni 135, 10623 berlin)”

büchermarkt auf der LIT:potsdam

wir sind am 10.7. von 12.30h bis 18h mit einem buchstand auf dem büchermarkt vertreten. um 14.15h stellen wir im rahmen des novitätensalons eine unserer aktuellen herausgaben vor.

 

eintritt: frei

 

alle infos: LIT:potsdam & büchermarkt 2016

lesung & gespräch: “vertrauen, kraft & widerstand. kurze texte und reden von audre lorde”

dies ist eine veranstaltung im rahmen der feministischen summerschool des bildungswerks berlin der heinrich-böll-stiftung in kooperation mit spinnboden e.v., begine e.v. und dem verlag w_orten & meer. realisiert mit mitteln der stiftung deutsche klassenlotterie berlin.

„Es sind nicht die Unterschiede, die uns hemmen, es ist das Schweigen.“ (Audre Lorde) mit ihren gedichten, texten und reden wollte audre lorde (1934–1992) das schweigen über rassismus_sexismus_klassismus in politischen aktivismus transformieren. sie wurde eine der wichtigsten inspirationen für antirassistische frauenlesbenbewegungen – bis heute wirkt ihr denken fort und verhelfen ihre w_orte zu: vertrauen, kraft & widerstand. der band, herausgegeben von anouchk ibacka valiente, bietet mit elf kurzen, erstmals ins deutsche übersetzten texten und reden von audre lorde eine pointierte einführung in die ideen ihres politischen handelns. eindringlich formuliert audre lorde darin ihre noch immer aktuelle dominanzkritik sowie ansätze zu antidiskriminierendem aktivismus: von sprachlichen interventionen bis zur schaffung politischer bündnisse über differenzen hinweg. im gespräch: anouchK ibacka valiente & senami zodehougan beginn: 20h eintritt: frei wo: begine, potsdamer str. 139, 10783 berlin hinweis: veranstaltung für frauenlesbentrans*

go, sharon! berlin schaut nach klagenfurt – public viewing zum ingeborg-bachmann-preis

einmal im jahr wird das kleine klagenfurt zum zentrum der deutsprachigen literaturszene: dann wird hier der ingeborg-bachmann-preis, einer der renommiertesten literaturpreise im deutschsprachigen raum (auch bekannt als “tage der deutschsprachigen literatur” oder tddl), vergeben. in diesem jahr ist sharon dodua otoo als eine von 14 autor_innen für den preis nominiert und nach klagenfurt eingeladen. das wollen wir gemeinsam feiern, daumen drücken, gute vibes senden und supporten, wenn sharon dort einen bisher unveröffentlichen text lesen wird, den die jury öffentlichkeitswirksam („x factor“ für belletristik) diskutiert. wie immer werden die lesungen live von 3sat ausgestrahlt. sie dauern jeweils 25 minuten und im anschluss diskutieren 7 juror_innen jeden text circa 30 minuten. mittwochabend (29.6.) wird die reihenfolge der lesungen ausgelost. es wird donnerstag (30.6.), freitag (1.7.) und samstag (2.7.) vorgelesen und diskutiert. bekanntgegeben werden die preisträger_innen (es gibt insgesamt 4 preise) dann schließlich am 3. juli. erst am mittwoch werden wir also erfahren, wann konkret wir uns zum public viewing von sharons lesung treffen werden. wir aktualisieren dann hier am mittwoch entsprechend die einladung. achtung: zudem gibt es einen publikumspreis! für diesen kann am samstag (2.7., ausschließlich zwischen 15h und 20h!) via internet die eigene stimme abgegeben werden: www.bachmannpreis.orf.at public viewing: wann: 30.6. oder 1.7. oder 2.7. (tag und uhrzeit werden am 29.6. bekanntgegeben) wo: xart splitta/w_orten & meer, hasenheide 73, 10967 berlin zu sharon: internet: www.sharonotoo.com facebook: www.facebook.com/sharondoduaotoo twitter: @sharondoduaotoo #tddl #tddl16 #bachmannpreis!

kreuzberger csd 2016

wir sind nach dem march mit einem buchstand auf der oranienstraße zu finden: kommt vorbei – wir freuen uns!

alle infos: kcsd2015.wordpress.com

lesung aus “goodbye gender” (im rahmen des geburtstags vom hausprojekt charlotte 28)

geht das – ein leben ohne gender? geschichten vom versuchen und scheitern, heiter und sehr traurig, von verbindungen mit menschen, ihren irritationen und einem für viele vielleicht neuen lösungsansatz: sich von gender als kategorie zu verabschieden. „goodbye gender“ macht den anfang. was bedeutet es, nie im richtigen geschlecht zu sein – nicht in dem, was bei der geburt zugeschrieben wurde, nicht in den vorstellungen von sexueller identität, die später im leben ausprobiert wurden, nicht nach einem geschlechtswechsel von ‚frau‘ zu ‚mann‘? und kann es das geben, geschlecht einfach ganz aufzugeben? unkompliziert und nah schildert das buch, wie die idee von geschlecht als eindeutiger norm an einer wirklichkeit scheitert, in der aussehen, auftreten und begehren nicht immer eindeutig sind. rae & ivan sind nicht vor ort, das buch wird vom verlag präsentiert. beginn: 18h eintritt: frei wo: buchladen sputnik, charlottenstraße 28, 14467 berlin

Kommunizieren wagen: ein workshop zum ausprobieren

wie kommt es zu den immer wieder gleichen kommunikationsmustern in meiner polit-gruppe? warum enden unsere aktionsideen häufig in kommunikationsabbrüchen, im auseinanderdriften, in runtergeschlucktem frust? immer wieder nehme ich mir vor, achtsamer zu sein im kommunizieren, meine meinung zu sagen und nicht zu schweigen, differenzen stehenzulassen, stellung zu beziehen in konflikten, frust nicht runterzuschlucken, sondern produktiv anzusprechen – immer wieder aber gelingt es mir nicht und ich falle in meine alten vertrauten muster zurück: mich zurückziehen, einfach zustimmen, nicht mehr nachfragen, manchmal auch laut werden. wie könnten veränderte kommunikationsformen gestaltet werden? was wünsche ich mir eigentlich: für mein kommunizieren und anwesend sein in gruppen, für formen von kritik, …und was könnte ich machen, um über mein kommunizieren und wünschen zu kommunizieren nachzudenken? in dem workshop nähern wir uns einem verstehen zu unseren unterschiedlichen wünschen und formen zu kommunizieren, denken neue formen an und probieren etwas davon aus. ziel des workshops ist es das eigene kommunizieren genauer zu reflektieren und neue handlungsoptionen und ideen zu bekommen. bringt gerne kommunikationssituationen mit, die ihr bearbeiten wollt.methoden: schreibübungen, rollenspiele, diskussionsrunden – nur das was sich gut für euch anfühlt (es gibt jeweils zeit darüber nachzudenken). der workshop konkretisiert auch ideen aus dem magazin kommunizieren wagen. wann: 11. Juni, 14-18 uhr mit pausen dazwischen tn: 6 bis maximal 10 leute, anmeldung per email bis 03.06.16 wo: xart splitta hasenheide 73, 10963 berlin

ein workshop von und mit lann und ja’n. fragen_anmeldung: contact @ xartsplitta.net

linke buchtage berlin

4.6. | 18h | sfe: “vertrauen, kraft und widerstand. kurze texte und reden von audre lorde” mit anouchK ibacka valiente (hg.) zudem haben wir einen buchstand über die gesamte zeit der buchtage – kommt gern vorbei: wir freuen uns! alle infos unter: linke buchtage eintritt: freier eintritt_spende wo: sfe (gneisenaustr. 2a, 10961 berlin)

BOOK RELEASE: “klassenunterschiede im feministischen bewegungsalltag” buchvorstellung und gespräch mit julia roßhart und ilona bubeck

  die veranstaltung muss leider verschoben werden. den neuen termin findet ihr bald hier.

dekolonisierung des körpers

buchGespräch zum roman: „Kindred – Verbunden“ von octavia e. butler mit: mirjam nuenning (übersetzerin „Kindred“), karen michelsen castañón & silvia chávez (compa e.v.), pasquale virginie rotter (empowerment-trainerin) eintritt: frei beginn: 19.30h wo: xart splitta/w_orten & meer, hasenheide 73, 10967 berlin

i step on air tanz performance by oxana chi +lesung laYla zami

poetisch-politisches tanzsolo zur erinnerung an die ghanaisch-deutsche schriftstellerin, performerin und feministische aktivistin may ayim. schwungvoll und sensibel regt die performance zum nachdenken an, erzählt von den leeren politikversprechungen, von hoffnungen und lässt viel raum für eigene interpretationen. beginn: 20h wo: sonnntags-club e.V., greifenhagener straße 28, 10437 berlin eintritt: 7 euro, ermäßigt 4 euro hinweis: veranstaltung für frauen*

emily ngubia kuria präsentiert “eingeschrieben. Zeichen setzen gegen Rassismus an deutschen Hochschulen”.

lesung & diskussion wo: universität bielefeld, universitätsstr. 25, 33615 bielefeld eintritt: frei organisiert von: antira ag der uni

“Durch Garten Tanzen” – dance_ dokumentary_ fiction_ film by laYLa zami und oxana chi

„Durch Gärten tanzen“ ist eine spannende femmage an die jüdische tänzerin & künstlerin tatjana barbakoff. barbakoff, 1944 von den nazis in auschwitz ermordet, wurde in den 1920er/30er jahren in ganz europa gefeiert. oxana chi begibt sich in ihrem film „Durch Gärten tanzen“ auf spurensuche nach barbakoffs verschwundener frauenbiographie, filmisch begleitet von laYla zami. literarische texte, interpretiert von der schauspielerin eva schöngut, historisches archivmaterial, mitreißende musik, wunderschöne gemälde sowie frauenpower von der tontechnikerin bis zur animationskünstlerin geben diesem film ein besonderes flair.

beginn: 19.00 uhr wo: begine potsdamer str. 139, 10783 berlin hinweis: veranstaltung für frauen*

interaktives_buchgespräch zum buch “InterdepenDenken!”

  mit: cash hauke, eliah luethi und lann hornscheidt von ak ForschungsHandeln beginn: 19.30h wo: buchhandlung weyermann/candinas/queerbooks, herre gasse 30, 3011 bern eintritt: frei

… und wie mache ich das nun mit dem interdependenken?“ – kreative annäherungen komplexe mehrfachdiskriminierungen sind… komplex – also wie kann ich mir das konkret vorstellen? und wie kann ich es mir und anderen kommunizieren,ausdrücken, bildlich vorstellen? versuchen wir’s! wir laden ein zum gemeinsamen kreativen schreiben und zeichnen – einen nachmittag lang möchten wir uns mit euch zusammen verschiedene ausdrucksformen ausprobieren, mit denen eine komplex diskriminierende gesellschaftssituation annähernd beschrieben/bezeichnet werden könnte. uns inspiriert ein fragen danach, wie die welt, wie wir sie leben, mit all ihren interdependenzen dargestellt und kommunizierbar werden kann. die begriffsbildung ‘interdependenken’ wie der titel des bandes, auf dem der workshop basiert, ist auch ein solcher versuch. in dem band versuchen die insgesamt elf auto_rinnen verschiedene sprachliche und zeichnerische ausdrucksmittel. in dem workshop wollen wir euch ideen dieses arbeits-, schreib-, visualisierungs- und denkprozesses vorgestellen. wir möchten euch dazu inspirieren, eigene bilder, worte, metaphern und ausdrucksformen zu finden. es erwarten euch übungen zum kreativen schreiben und anregungen, interdependenken nicht nur als textform, sondern auch bildlich auszudrücken. ziel des workshops ist es gemeinsam lustbetont neue ausdrucksformen ergebnisoffen auszuprobieren. wer sind wir? der workshop wird geleitet von leander und lann, die beide mit unterschiedlichen medien (zeichnen und schreiben) teil des bandes sind. im workshop wollen wir gerne erfahrungen mit euch austauschen dazu, wie unwortbares gewortet, bilder gefunden, sehgewohnheiten irritiert und konzepte erfunden werden können. wir arbeiten mit einem genderqueeren selbstkonzept und werden? normalisiert und bevorteilt in der gesellschaft mit unseren weißen und bildungs-privilegien. wir werden auch nicht strukturell behindert. einige materialien zu visualisierungen (stifte, papier, farben,…) haben wir da. ihr habt auch noch materialien, mit deren hilfe ihr euch ausdrücken möchtet? bringt es mit! bei bedarf werden wir uns um eine dgs-dolmetschung bemühen. meldet euch dafür bei uns. anmeldung bis zum 08.05.2016 an: lann@wortenundmeer.net kosten: 0 bis 15 euro (nach selbsteinschätzung) wo: xart splitta/w_orten & meer, hasenheide 73, 10967 berlin

in und zwischen communitys arbeiten

BuchGespräch zu: „Vertrauen, Kraft und Widerstand – Texte von Audre Lorde“ mit: AnouchK Ibacka Valiente (Hg.), Nadiye Ünsal, Toan Quoc Nguyen (Bildungswerkstatt Migration und Gesellschaft), Senami Zodehougan (LesMigraS). Moderation: Tünya Ö. beginn: 19 uhr wo: xart splitta/w_orten & meer, hasenheide 73, 10967 berlin eintritt: frei

buchstand und lese-lounge beim l-beach-festival

wir sind vom 21.-24.4. mit einem buchstand auf dem l-beach-festival zu finden. zudem wird es ein aktuelles veranstaltungsprogramm vom querverlag und uns im rahmen der lese-lounge (markt/tba) geben. kommt vorbei: wir freuen uns auf euch!

alle infos: www.l-beach.com

w_ort splitta – BuchGespräche zu diskriminierungskritischen Praxen

“In der ersten Veranstaltung unserer Reihe „w_ort splitta. BuchGespräche zu diskriminierungskritischen Praxen“ wollen wir uns mit Hilfe unterschiedlicher Perspektiven und Erfahrungswerten/Erfahrungen Rassismus in all seinen Formen (institutionell, strukturell, individuell…) annähern. Ziel des BuchGesprächs ist es, an Hand der vielen Manifestationen von Rassismus unterschiedliche Widerstandspraktiken und Strategien des Empowerments zu besprechen und sich über diese auszutauschen.” vorgestellt werden die bücher: “eingeschrieben. Zeichen setzen gegen Rassismus an deutschen Hochschulen” sowie “Gespräche über Rassismus – Perspektiven und Widerstände” mit: Emily Ngubia Kessé (Hg. „eingeschrieben“/HU-Berlin), Sarah Mouwani (Autorvistin), Isidora Randjelović (IniRromnja/RomaniPhen), Zülfukar Çetin (Hg. „Gespräche über Rassismus“/ASH-Berlin). Moderation: Sharon Dodua Otoo (w_orten & meer). beginn: 19 uhr wo: xart splitta/w_orten & meer, hasenheide 73, 10967 berlin eintritt: frei

jayrôme c. robinet liest & performt “das licht ist weder gerecht noch ungerecht”

im spielerischen wie präzisen umgang mit sprache und sprachveränderungen eröffnet jayrôme fragen und kritiken zu nation und nationalismus, herkunft und rassismus sowie identität und trans-diskriminierung. beginn: 19.30h eintritt: 5 euro wo: prinz eisenherz, motzstraße 23, 10777 berlin

wir sind zum ersten mal teil der leipziger buchmesse!

hier könnt ihr uns persönlich vom 17. bis zum 20. märz finden: halle 5, stand e205 wir freuen uns auf euren besuch! unsere veranstaltungen zu leipzig liest: 16.3. | 20.30h | frauenkultur leipzig | goodbye gender | mit steff 16.3. | 21.00h | frauenkultur leipzig | vertrauen, kraft & widerstand  | mit anouchK 18.3. | 17h | die bühne, halle 5, e406 | goodbye gender | mit steff 18.3. | 20.30h | el libro | vertrauen, kraft & widerstand | mit anouchK 19.3. | 14.30h | glashalle, standnr. 13, mephisto 97.6 | diskussion zu familie und geschlechterrollen | u.a. mit jayrôme 20.3. | 11h | leseinsel junge verlage, halle 5, stand g200 | das licht ist weder gerecht noch ungerecht  | mit jayrôme 20.3. | 12h | die bühne, halle 5, e406 | das licht ist weder gerecht noch ungerecht  | mit jayrôme 20.3. | 13.30h | leseinsel junge verlage, halle 5, stand g200 | goodbye gender | mit steff

buchvorstellung von: “vertrauen, kraft & widerstand. kurze texte und reden von audre lorde”

„es sind nicht die unterschiede, die uns hemmen, es ist das schweigen.“ (audre lorde) mit ihren gedichten, texten und reden wollte audre lorde (1934–1992) das schweigen über rassismus_sexismus_klassismus in politischen aktivismus transformieren. sie wurde eine der wichtigsten inspirationen für rassismuskritische frauenlesbenbewegungen – bis heute wirkt ihr denken fort, verhelfen ihre w_orte zu vertrauen, kraft & widerstand. der band, herausgegeben von anouchk ibacka valiente, bietet mit elf kurzen, erstmals ins deutsche übersetzten texten und reden von audre lorde eine pointierte einführung in die ideen ihres politischen handelns. eindringlich formuliert audre lorde darin ihre noch immer aktuelle dominanzkritik sowie ansätze zu antidiskriminierendem aktivismus: von sprachlichen interventionen bis zur schaffung politischer bündnisse über differenzen hinweg. beginn: 19h eintritt: frei/spende willkommen gelesen von: agnes lampkin, schauspielerin wo: migrationsrat berlin-brandenburg, oranienstr. 34, 10999 berlin

lesbischer literatursalon zum thema “goodbye gender”

“goodbye gender” lautet das motto, unter dem am 28. februar der nächste lesbische literatursalon stattfindet. geboten werden bücher_geschichten_autorinn_en, die zu einem leben_handeln_denken ohne gendernormen inspirieren. mit: ilona bubeck, nancy schmolt, steff urgast und einer vielzahl spannender bücher beginn: 15 uhr wo: buchhandlung prinz eisenherz, motzstr. 23, 10777 berlin eintritt: frei

one world poetry night – Black OURstories: empowerment and decolonization!

Poesie ist ein Weg, um sich auszudrücken. Es ist die Möglichkeit Worte und Sprache auf eine kreative, bedeutsame Art zu benutzen. Poesie kann mutig, politisch, ernst, melancholisch, tief empfunden oder inspirierend sein. Es kann eine Menge mehr bedeuten, denn ein paar Worte können tausende Bilder kreieren. Poesie kann die Welt verändern. ONE WORLD POETRY – das bedeutet, Poesie aus einem anderen Blick. Menschen mit einer diasporisch-zentrierten, intersektionellen oder internationalen Perspektive haben eine andere Sicht und andere Erfahrungen. Ihre Gedichte können eine neue und spannende Sprache sprechen. Unsere Künstler_innen sind Geschichtenerzähler, Hip-Hop-Künstler_innen, Lyriker_innen, Reimer_innen, Spoken Word-Künstler_innen. Wir fügen Worte mit Musik, mit Rhythmus, mit Loops zusammen und noch mehr. Wenn Du also Poet_innen aus verschiedenen Ecken der Welt und Realitäten lauschen möchtest, kombiniert mit Getränken sowie Soul Snacks und familiärer Atmosphere, dann solltest Du diese Poetry Nights nicht verpassen. Moderatorin und Performerin jeder Poetry Night: Lahya (Stefanie-Lahya Aukongo, Namibia), Poetin, Autorin, Sängerin und Aktivistin und talentierte Spoken Words Künstler_innen!!! Einlass: 19.00 Uhr Beginn: 20.00 Uhr Wo: Familiengarten-Stadtteilzentrum des Kotti e.V. Oranienstr. 34, Hinterhof, 10999 Berlin Tel.: 030/614 3556 / www.kotti-berlin.de Zugang: barrierefrei, Toiletten auch In welcher Sprache wird performt: Vorrangig in Deutsch und Englisch und jede andere Sprache die es gibt. Fühlt es einfach. Kein Eintritt – eine Spende für die Künstler_innen ist willkommen und erwünscht. (aus der ankündigung)

buchvorstellung von: “vertrauen, kraft & widerstand. kurze texte und reden von audre lorde”

„es sind nicht die unterschiede, die uns hemmen, es ist das schweigen.“ (audre lorde) mit ihren gedichten, texten und reden wollte audre lorde (1934–1992) das schweigen über rassismus_sexismus_klassismus in politischen aktivismus transformieren. sie wurde eine der wichtigsten inspirationen für rassismuskritische frauenlesbenbewegungen – bis heute wirkt ihr denken fort, verhelfen ihre w_orte zu vertrauen, kraft & widerstand. der band, herausgegeben von anouchk ibacka valiente, bietet mit elf kurzen, erstmals ins deutsche übersetzten texten und reden von audre lorde eine pointierte einführung in die ideen ihres politischen handelns. eindringlich formuliert audre lorde darin ihre noch immer aktuelle dominanzkritik sowie ansätze zu antidiskriminierendem aktivismus: von sprachlichen interventionen bis zur schaffung politischer bündnisse über differenzen hinweg. anouchK ibacka valiente ist aktivistx, künstlx (anK) und filmemachx, hat internationales öffentliches recht in paris studiert und arbeitet zu afrikanischer diaspora. anouchk engagiert sich für das empowerment von queer-trans*-black-poc-bündnissen. beginn: 19.30h eintritt: frei/spende willkommen gelesen von: agnes lampkin, schauspielerin wo: xart splitta, hasenheide 73, 10967 berlin

“goodbye gender” bei belinda’s salon meets transgenderradio-küfa

“Ab 19 Uhr Lecker Essen und die neueste Radiosendung des Transgenderradios hören! (Dinner and radio programm) Ab 20 Uhr Kulturprogramm von Belinda’s Salon (live acts): Den Auftakt macht heute Kay P. Rinha, worauf wir uns sehr freuen, mit der Performance: Only words – Es sind doch nur Worte… Die Performance spielt bildhaft damit, wie Beschimpfungen auf uns wirken. Häufig wird das was diskriminierende Begriffe mit einem machen von anderen nicht wahrgenommen. Jedoch tragen wir deren Wirkung oft lange mit uns herum und es ist manchmal nicht so leicht sich von ihnen frei zu machen. (Live Performance about words and discrimination) trash-deluxe.de Océan liest aus “Goodbye Gender” (von Rae Spoon & Ivan E. Coyote) und performt eigene Stücke: geht das – ein leben ohne gender? geschichten vom versuchen und scheitern, heiter und sehr traurig, von verbindungen mit menschen und ihren irritationen und einem für viele vielleicht neuen lösungsansatz: sich von gender als kategorie zu verabschieden. “Goodbye Gender” macht den anfang. http://www.oceanleroy.com/#ocean-leroy-index Und wir begrüßen den Berliner Nachtgesang Lebensleidenlieder und Geschichten weit nach Mitternacht. Rund um & in Berlin. Wenn selbst die Kneipen einsam werden, die letzte Kippe längst im Dunkelblau versank, und auch die schlimmsten Säufer und Hurensöhne von den Biergläsern stumm auf die Straßen fallen, dann erwacht er: Der Berliner Nachtgesang. Von und mit: Kathy Kreuzberg und Phil von Friedrichshain (late night depressive songs) beliner-nachtgesang.de; kathykreuzberg.de Außerdem wird es auch das Konzert für Zucchinophon und Raviolidose geben, das am Tag vorher beim Eröffnungs LOUNGE_KONZERT von www.frizu.de uraufgeführt wurde. (trash concert piece for zucchinophone and ravioli can. www.frizu.de) Haareschneiden heute wieder mit (Hair cutting today again with): Marek*Sancho” (aus der ankündigung) beginn: 19 uhr eintritt: frei wo: triq, glogauer 19, 10999 berlin

jayrôme c. robinet liest & performt “das licht ist weder gerecht noch ungerecht”

im spielerischen wie präzisen umgang mit sprache und sprachveränderungen eröffnet jayrôme fragen und kritiken zu nation und nationalismus, herkunft und rassismus sowie identität und trans-diskriminierung. beginn: 19h eintritt: frei wo: cafém, az conni, dresden organisiert von: e*vibes – für eine emanzipatorische praxis

1. berliner buchmesse “queeres verlegen”

“Aktuelle Infos, teilnehmende Verlage, Programm etc.: http://queeres-verlegen.org/ Feministische Buchmesse queerer Verlage und Akteur_innen mit Buchständen und einem pickepacke vollen Programm an Lesungen und Diskussionen zu denThemen: queer, Feminismus, Intersektionalität, Aktivismus, Schönheit, Schneeleoparden und Kommasetzung.” (aus der ankündigung) 12.30 uhr: steff urgast liest aus „goodbye gender“ von rae spoon und ivan coyote, stellt den verlag vor 13.00 uhr: lann hornscheidt spricht über „antidiskriminierendes verlegen: was können bücher?” beginn: ab 12 uhr eintritt: frei wo: TrIQ, Glogauerstr. 19, 10999 Berlin organisiert von: NoNo Verlag & Heinrich-Böll-Stiftung

03.12.2015 | 19h | berlin

externe veranstaltung mit jayrôme c. robinet

credit_Kasia Matejczuk_Kameleon Photography

  [/one_third]

weiblich, männlich, fließend

Der literarische Salon der Antidiskriminierungsstelle des Bundes zu Gast im LCB

Mit: Aris Fioretos, Thomas Meinecke und Jayrôme Robinet Moderation: Karen-Susan Fessel Begrüßung: Christine Lüders Konzept: Christiane Bauermeister Eine Trans*-Person auf dem Cover des Time-Magazine, ein Pulitzer-Preis für ein Buch mit intergeschlechtlichem Hauptdarsteller – es gibt bisher nur wenige Meilensteine in der öffentlichen Wahrnehmung von Trans*- und Inter*-Personen. Das verändert sich allmählich – und es spiegelt sich auch in der künstlerischen Wirklichkeit wieder. Es wird immer häufiger hinterfragt, warum ausschließlich „männlich“ und „weiblich“ unsere Wahrnehmung bestimmen sollen. Neue Perspektiven eröffnen sich, biographisch wie literarisch. Beim Salon der Antidiskriminierungsstelle stehen literarische Texte im Zentrum, die das Spektrum jenseits des binären Geschlechtsmodells aufgreifen. Diskutiert wird über den literarischen Umgang mit Trans* und Inter*-Themen. Aris Fioretos, Thomas Meinecke und Jayrôme Robinet lesen eigene Texte und sprechen über ihre Erfahrungen mit Recherche, Schreibprozess und Rezeption. Moderiert wird der Abend von der Schriftstellerin und Publizistin Karen-Susan Fessel. Im Anschluss an die Lesungen legt Thomas Meinecke beim Empfang Platten auf.” eintritt: frei wo: lcb, am sandwerder 5, 14109 Berlin

emily ngubia kuria präsentiert “eingeschrieben. Zeichen setzen gegen Rassismus an deutschen Hochschulen”

lesung & diskussion

was bedeutet es, als Schwarze person zu studieren und karriere zu machen in einem durch und durch weißen hochschulsystem? wie kann ich mich einschreiben in diese strukturen und wie kann ich sie verändern? eintritt: frei wo: asta-plenarium, tk 130 im gebäude tk2 organisiert von: referat für kultur- und gesellschaftskritik asta tu berlin

emily ngubia kuria präsentiert “eingeschrieben. Zeichen setzen gegen Rassismus an deutschen Hochschulen”

lesung & diskussion

was bedeutet es, als Schwarze person zu studieren und karriere zu machen in einem durch und durch weißen hochschulsystem? wie kann ich mich einschreiben in diese strukturen und wie kann ich sie verändern? eintritt: gegen spende wo: uni münster, hörsaalgebäude, biegenstr. 14, raum 00/0070 im erdgeschoss (barrierefrei) organisiert von: PoC-kollektiv des feministischen archivs in kooperation mit der marburger PoC-gruppe ZAMI

BUCHPREMIERE von: “vertrauen, kraft & widerstand. kurze texte und reden von audre lorde”, herausgegeben von anouchK ibacka valiente

Eine Kooperation von Spinnboden e.V., Begine und w_orten & meer Verlag für antidiskriminierendes handeln

„Es sind nicht die Unterschiede, die uns hemmen, es ist das Schweigen.“ (Audre Lorde) Mit ihren Gedichten, Texten und Reden wollte Audre Lorde (1934–1992) das Schweigen über Rassismus_Sexismus_Klassismus in politischen Aktivismus transformieren. Sie wurde eine der wichtigsten Inspirationen für antirassistische Frauenlesbenbewegungen – bis heute wirkt ihr Denken fort, verhelfen ihre W_orte zu Vertrauen, Kraft & Widerstand. Der Band, herausgegeben von AnouchK Ibacka Valiente, bietet mit elf kurzen, erstmals ins Deutsche übersetzten Texten und Reden von Audre Lorde eine pointierte Einführung in die Ideen ihres politischen Handelns. Eindringlich formuliert Audre Lorde darin ihre noch immer aktuelle Dominanzkritik sowie Ansätze zu antidiskriminierendem Aktivismus: von sprachlichen Interventionen bis zur Schaffung politischer Bündnisse über Differenzen hinweg.

AnouchK Ibacka Valiente ist Aktivistx, Künstlx (AnK) und Filmemachx, hat internationales öffentliches Recht in Paris studiert und arbeitet zu afrikanischer Diaspora, Spiritualität und Identitäten. AnouchK engagiert sich für das Empowerment von Queer-Trans*-Black-PoC-Bündnissen.

beginn: 19.30h eintritt: frei im gespräch: oihane schmutter & anouchK ibacka valiente gelesen von: agnes lampkin, schauspielerin wo: begine, potsdamer str. 139, 10783 berlin hinweis: veranstaltung für frauenlesbentrans*

lesung aus “goodbye gender” im rahmen der aktionstage gegen sexismus und homophobie des stura der tu dresden

geht das – ein leben ohne gender? geschichten vom versuchen und scheitern, heiter und sehr traurig, von verbindungen mit menschen, ihren irritationen und einem für viele vielleicht neuen lösungsansatz: sich von gender als kategorie zu verabschieden. „goodbye gender“ macht den anfang. was bedeutet es, nie im richtigen geschlecht zu sein – nicht in dem, was bei der geburt zugeschrieben wurde, nicht in den vorstellungen von sexueller identität, die später im leben ausprobiert wurden, nicht nach einem geschlechtswechsel von ‚frau‘ zu ‚mann‘? und kann es das geben, geschlecht einfach ganz aufzugeben? unkompliziert und nah schildert das buch, wie die idee von geschlecht als eindeutiger norm an einer wirklichkeit scheitert, in der aussehen, auftreten und begehren nicht immer eindeutig sind. rae & ivan sind nicht vor ort, das buch wird vom verlag präsentiert. beginn: 18h eintritt: frei wo: cafém, in der kosmotique, martin-luther-str. 13, 01099 dresden

„Rassismus im deutschen Bildungssystem – ein Gespräch“

Mit: Ismahan Wayah und Emily Ngubia Kuria

“Rassismus ist in der deutschen Gesellschaft, sowohl vom Verhalten, als auch in der Sprache, tief verwurzelt und wird in vielen Teilen als völlig normal angesehen. So wundert es wenig, dass das deutsche Bildungssystem von Rassismus gepägt ist. Lehr- und Lernmaterialien sind häufig voll von rassistischen Stereotypen und Vorurteilen. Nicht-weiße Schüler*innen und Studierende sind Diskriminierungen ausgesetzt, die von weißen Mitschüler*innen, Komiliton*innen und Lehrpersonen oftmals gar nicht als solche anerkannt werden oder nicht nachvollzogen werden können/wollen. Diese Ausgrenzungsmechanismen werden von den Institutionen des Bildungswesens gerne eher bagatellisiert oder komplett ignoriert, anstatt die Betroffenen solidarisch zu unterstützen. Personen, die nicht in Deutschland geboren sind, wird der Zugang zum deutschen Bildungssystem oftmals stark erschwert oder sogar komplett verwehrt. Dieser rassistische Normalzustand im deutschen Bildungssystem soll im Rahmen der Veranstaltung mit den folgenden Referentinnen thematisiert werden: Ismahan Wayah forscht zu postkolonialem Feminismus im Bereich Anglistik an der Uni Münster. Dr. Emily Ngubia Kuria – Autorin von “Eingeschrieben. Zeichen setzen gegen Rassismus an deutschen Hochschulen” – ist Doktorandin an der HU Berlin, hat Neurowissenschaften und Gender Studies studiert und forscht unter anderem zu “Geschlecht als Wissenskategorie.” (aus der ankündigung) wo: conti-campus, universität hannover organisiert von: antira plenum hannover

schatten des regenbogens: rassismus unter queeren – eine podiumsdiskussion

“Ist es möglich, dass eine Demonstration gegen Homophobie in Neukölln Rassismus fördert? Ist Homophobie in Deutschland heute ein Problem der “Migrantinn_en”? Wie lassen sich rassistische Vorstellungen in den Sphären LGBTQ-Identitäten charakterisieren? Diese und ähnliche Fragen stellen wir bei unserer Podiumsdiskussion. Gemeinsam versuchen wir herauszufinden, wo und warum sich der LGBT-Aktivismus irrte, und wie man seine solidarischen Grundlagen wiederbeleben kann. Wir versuchen uns Fragen der Sexualität, Homo- und Transphobie durch eine alternative Perspektive anzunähern. Eine Perspektive, die die Vielfältigkeit der Geschlechtsidentitäten gerecht ist, die die Stimmen der Marginalisierten und Unterdrückten mit einbezieht, und sich mit den politischen, ökonomischen und sozialen Verhältnissen verknüpfen lässt. Podium: Jay Keim, Genderwissenschaftlerin, Aktivistin Sepehr Masakeni, Lyriker, Blogger, Aktivist Koray Yilmaz-Günay, Aktivist, Publizist, Verleger Moderation: Iskandar Ahmad Abdalla (Salaam-Schalom Initiative).” (aus der ankündigung) wo: werkstatt der kulturen, wissmannstr. 32, 12049 berlin

jayrôme c. robinet liest & performt “das licht ist weder gerecht noch ungerecht” im rahmen der GEGENBUCHMASSE (veranstaltungen zur frankfurter buchmesse, organisiert von: P.A.C.K.)

jayrôme selbst ist als spoken word künstler, blogger und journalist bekannt und auch in seinem ersten deutschsprachigen buch setzt er sich dezidiert mit sprache_n und benennungspraxen auseinander. im spielerischen wie präzisen umgang mit sprache und sprachveränderungen eröffnet jayrôme fragen und kritiken zu nation und nationalismus, herkunft und rassismus sowie identität und trans-diskriminierung. wo: café ExZess, frankfurt am main

spinnboden & sonntagsclub präsentieren: lesung aus “goodbye gender”

geht das – ein leben ohne gender? geschichten vom versuchen und scheitern, heiter und sehr traurig, von verbindungen mit menschen, ihren irritationen und einem für viele vielleicht neuen lösungsansatz: sich von gender als kategorie zu verabschieden. „goodbye gender“ macht den anfang. was bedeutet es, nie im richtigen geschlecht zu sein – nicht in dem, was bei der geburt zugeschrieben wurde, nicht in den vorstellungen von sexueller identität, die später im leben ausprobiert wurden, nicht nach einem geschlechtswechsel von ‚frau‘ zu ‚mann‘? und kann es das geben, geschlecht einfach ganz aufzugeben? rae spoon und ivan e. coyote erzählen leicht und doch auch ernst anekdoten aus ihrer kindheit und jugend, von ersten lieben und dem erwachsenwerden, ihrem leben auf und hinter bühnen. sie nehmen re_aktionen auf und bringen die les_erinnen zum lachen und weinen, zum nachdenken und wiedererkennen – vielleicht zum ersten mal zum hören von fragen zu schwuler identität und pronomenlosigkeit. unkompliziert und nah schildert das buch, wie die idee von geschlecht als eindeutiger norm an einer wirklichkeit scheitert, in der aussehen, auftreten und begehren nicht immer eindeutig sind. beginn: 20 uhr eintritt: frei wo: sonntagsclub, greifenhagener str. 28, 10437 berlin

“assigned male” artist sophie labelle @ triq berlin

Wir stehen Kopf vor Begeisterung, dass Sophie Labelle, Macherin des Webcomics “Assigned Male”, zum Talk über Trans* und Kunst(schaffen) und Bücher signieren zu TrIQ kommt – seid dabei! Freier Eintritt mit Spendenbox, ein paar Snacks und Getränke zum kleinen Preis :-)” (aus der ankündigung) zu sophie labelle: http://assignedmale.tumblr.com/ https://www.facebook.com/assignedmale beginn: 20 uhr eintritt: frei wo: triq berlin, glogauer str. 19, 10999 berlin

we worte – Schwarze poesie auf reisen

Vier Wortakrobat*innen bringen die Bühne zum beben mit Satzbeats, Wortverflechtungen und bittersüßer Kritik an Strukturen. Sie werden sich einen Schlagabtausch geben, gemeinsam Texte performen und Themen in einander ziehen so dass am Ende Freudentränen, Wutgeschrei und Reflektionen in der selben Sekunde passieren. Die Show wird gemeinsam kreiert und dann in fünf deutschen Städten präsentiert – vier Bühnenheld*innen entern Räume um Neues zu zeigen und Altes zu ändern. Ein Abend mit Interventionspotenzial. Ein Abend, zum reflektieren, ankommen und Wörter bestaunen. Mit dabei sind Sarah Mouwani, Babiche Papaya, Lahya Aukongo und SchwarzRund.” (aus der ankündigung) 9.10. in frankfurt am main: 19 uhr, bildungsstätte anne frank, alle infos zum termin 10.10. in leipzig: 21 uhr, klaus haus, alle infos zum termin

jayrôme c. robinet liest & performt “das licht ist weder gerecht noch ungerecht” im rahmen von belindas salon

jayrôme selbst ist als spoken word künstler, blogger und journalist bekannt und auch in seinem ersten deutschsprachigen buch setzt er sich dezidiert mit sprache_n und benennungspraxen auseinander. im spielerischen wie präzisen umgang mit sprache und sprachveränderungen eröffnet jayrôme fragen und kritiken zu nation und nationalismus, herkunft und rassismus sowie identität und trans-diskriminierung. beginn: 20 uhr wo: transinterqueer e.v., glogauer straße 19, 10999 berlin

w_orten & meer beim ladyfest rostock

wir sind zu gast beim ladyfest rostock. im gepäck haben wir unsere sowie bücher anderer politischer verlage. dazu stellen wir uns als verlagsprojekt vor und lesen aus “goodbye gender” … don’t miss this awesome festival! alle infos unter: ladyfest rostock

“das licht ist weder gerecht noch ungerecht” feiert theaterpremiere bei “new voices: the judgement day” im maxim gorki theater

im rahmen von stagediving werden am 5. und 6.9. unter dem titel “new voices: the judgement day” im studio Я des maxim gorki theaters insgesamt drei bühnenstücke von neuen inspirierenden schreib- und regietalenten präsentiert, darunter auch das ein-personen-stück “das licht ist weder gerecht noch ungerecht” des autors jayrôme c. robinet in regie von pınar karabulut.

New Voices: The Judgement Day” mit Gerasimos Bekas, Sapir Heller, Pınar Karabulut und Ersan Mondtag

Neue Spielzeit, neue Perspektiven! Was treibt junge Kunstschaffende um? Die New Voices Gerasimos Bekas, Thomaspeter Goergen, Sapir Heller, Pınar Karabulut, Ersan Mondtag und Jayrôme C. Robinet befragen in drei Kurzstücken, was das morgen noch soll, wenn das heute so ungelöst vor sich auf der Stelle trampelt. Durch ihre sehr eigene Lesart entwerfen sie Skizzen davon, wie dieses heute sein könnte und müsste. Sie klagen an, sie suchen. Wütend, aber nicht ohne die dazugehörige Portion Humor. Eine Studioeröffnung mit Hoffnung auf Visionen.” (aus der ankündigung)
das stück findet sich in text- und hörfassung auch in dem gleichnamigen text- und hörbuch “das licht ist weder gerecht noch ungerecht”, erschienen im märz 2015 im verlag w_orten & meer.

wo: maxim gorki theater | studio Я, am festungsgraben 2, 10117 berlin infos & tickets

40. lesbische auslese – ein literarisches quartett

Nach dem Vorbild des Literarischen Quartetts werden vier Damen unterschiedlicher Gesellschaft lesbische Bücher bejubeln oder niedermachen. Es darf gedacht und gelacht werden. Die Damen sind: Ahima Beerlage (Autorin & Moderatorin), Laura Méritt (Sexpertin & Kommunikationswiss.), Katrin Raum (Supervision & Coaching) Zu Gast: Hengameh Yaghoobifarah vom Magazin “Missy” Die Bücher: Charlotte Erlih Bacha Posh Michelle Tea Valencia Corinne Rufli Seit dieser Nacht war ich wie verzaubert Rae Spoon und Ivan E. Coyote Goodbye Gender” (aus der ankündigung) beginn: 20 uhr wo: begine, potsdamer str. 139, 10783 berlin

bücher in bewegung – als lesen noch subversiv war (podiumsdiskussion im rahmen der ausstellung “homosexualität_en”)

Bücher wie Judith Butlers Gender Trouble (1990) oder Martin Danneckers und Reimund Reiches Der gewöhnliche Homosexuelle (1974) haben ganze Generationen beeinflusst und zeigen was für eine große Rolle Bücher im Selbstverständigungsprozess der queeren Kultur spielen. Ilona Bubeck (Querverlag), Peter Hedenström (Mitbegründer Verlag Rosa Winkel und Buchladen Eisenherz) und Steff Urgast (Verlag w_orten & meer) diskutieren über Bücher, die Geschichte schrieben und über die Zukunft von bewegenden Büchern. In Kooperation mit der Bundeszentrale für Politische Bildung und der Zentral- und Landesbibliothek Berlin” (aus der ankündigung) beginn: 18 uhr moderation: stephanie kuhnen eintritt: frei wo: schwules museum*, lützowstraße 73, 10785 berlin

jayrôme c. robinet liest und performt im rahmen von “TR*ULI* – Trans*Inter*Juli” aus “das licht ist weder gerecht noch ungerecht”

welche ausdrucksformen gibt es für das kurze glück und die lange grundsätzliche verzweiflung, für identitäten, die angeboten werden und doch immer nicht stimmen, für das schweigen als erstsprache, für die wut über trans-diskriminierungen und für die liebe, die nicht ein gefühl ist, sondern ein umgehen mit menschen? jayrôme c. robinet, bekannt als spoken word künstler, vereint in „Das Licht ist weder gerecht noch ungerecht“ mehrere genres: theatermonolog trifft auf spoken word, kurzgeschichte auf lyrische prosa, geschriebenes auf gesprochenes. humorvoll und scharfsinnig tritt jayrôme in den dialog mit welt, um nichts geringeres als „die Fallhöhe von Wort zu Wahrheit zu verringern“. seine sprache weckt neue bilder, kombiniert sanftes mit rasantem und eröffnet durch kleine verschiebungen des ausdrucks neue perspektiven. jayrôme c. robinet selbst performen zu hören, reißt mit und hallt lange nach – ist erlebnis und muss zugleich. komplettiert wird der band daher durch eine audio-cd mit hörpsielen von bassano bonelli bassano und jef guillon sowie live-aufnahmen einiger spoken word beiträge. “Gute Lyrik kann schützen vor schädlichen Welteinflüssen. Der Band von Jayrôme C. Robinet ist ein kleiner Schutzschild.” nora gomringer beginn: 19.30 uhr eintritt: frei wo: transinterqueer e.v., glogauer straße 19, 10999 berlin

 

jayrôme c. robinet liest in hamburg: “das licht ist weder gerecht noch ungerecht”

jayrôme selbst ist als spoken word künstler, blogger und journalist bekannt und auch in seinem ersten deutschsprachigen buch setzt er sich dezidiert mit sprache_n und benennungspraxen auseinander. im spielerischen wie präzisen umgang mit sprache und sprachveränderungen eröffnet jayrôme fragen und kritiken zu nation und nationalismus, herkunft und rassismus sowie identität und trans-diskriminierung. es werden teile des buches gelesen und auch als spoken word stücke präsentiert. beginn: 20 uhr (einlass 19.45 uhr) eintritt: 3 euro, kein vorverkauf wo: buchhandlung schanzenviertel, schulterblatt 55, 20357 hamburg

emily ngubia kuria präsentiert “eingeschrieben. Zeichen setzen gegen Rassismus an deutschen Hochschulen”

buchvorstellung & gespräch

was bedeutet es, als Schwarze person zu studieren und karriere zu machen in einem durch und durch weißen hochschulsystem? wie kann ich mich einschreiben in diese strukturen und wie kann ich sie verändern? als promovierte neurowissenschaftlerin mit soziopolitischem fokus arbeitet emily ngubia innerhalb und außerhalb der universität gegen rassistische_sexistische praxen der wissens- und geschichtsherstellung an. im april 2015 erscheint ihr erstes buch “eingeschrieben. Zeichen setzen gegen Rassismus an deutschen Hochschulen” bei w_orten & meer. wo: ChickLit, kleeblattgasse 7, 1010 wien

linke buchtage berlin

auftaktveranstaltung: dienstag | 2.6. (!) | 20 uhr | k-fetisch: “das licht ist weder gerecht noch ungerecht” mit jayrôme c. robinet | lesung & spoken word performance samstag | 6.6. | 18.30 uhr | sfe: “eingeschrieben” & “Gespräche über Rassismus” 2 verlage, 2 bücher: moderiert von koray yilmaz-günay diskutieren emily ngubia kuria und zülfukar çetin widerständige praktiken im rassistischen normalzustand. alle infos unter: linke buchtage   eintritt: freier eintritt_spende wo: k-fetisch (wildenbruchstraße 86, 12045 berlin); sfe (gneisenaustr. 2a, 10961 berlin)

lesungen zur 17. langen buchnacht in der oranienstraße

3 bücher. 512 seiten. die fragen stellen. wiedererkennen ermöglichen möchten. mut machen. 17 uhr | theaterspielraum im bethanien: lesung von moritz g. aus “goodbye gender” (achtung: rae spoon & ivan e. coyote sind nicht vor ort) 18.30 uhr | theaterspielraum im bethanien: “eingeschrieben. zeichen setzen gegen rassismus an deutschen hochschulen” mit emily ngubia kuria 21 uhr | tante horst: “das licht ist weder gerecht noch ungerecht” mit jayrôme c. robinet alle infos unter: 17. lange buchnacht in der oranienstraße   eintritt: freier eintritt_spende wo: theaterespielraum im bethanien (bethanien-südflügel, mariannenplatz 2b, 10997 berlin); tante horst (oranienstraße 45, 10969 berlin)

w_orten & meer lädt ein: verlags- und book-release-party

3 bücher. 512 seiten. die fragen stellen. wiedererkennen ermöglichen wollen. mut machen. als neuer politischer verlag möchte w_orten & meer anregen zum aufregen über diskriminierende zustände… …und an diesem abend gemeinsam die ersten herausgaben feiern!!! emily ngubia kuria – „eingeschrieben. zeichen setzen gegen rassismus an deutschen hochschulen“: was bedeutet es, als Schwarze person zu studieren und karriere zu machen in einem durch und durch weißen hochschulsystem? wie kann ich mich einschreiben in diese strukturen und wie kann ich sie verändern? jayrôme c. robinet – „das licht ist weder gerecht noch ungerecht“: »das hier ist die geschichte, wie ich von einer weißen frau zu einem jungen mit migrationshintergrund wurde.« ein text- und hörbuch für die öffnung von gender-, sprach- und ländergrenzen: poetisch, politisch, präzise. rae spoon & ivan e. coyote – „goodbye gender“: geht das – ein leben ohne gender? geschichten vom versuchen und scheitern, heiter und sehr traurig, von verbindungen mit menschen und ihren irritationen und einem für viele vielleicht neuen lösungsansatz: sich von gender als kategorie zu verabschieden. es wird performt, gelesen, aufgelegt und überrascht. reyhan şahin aka lady bitch ray begleitet dabei durch performances, geschichten und gespräche mit den autor_innen. show: spoken word performances & buchvorstellungen moderation: reyhan şahin aka lady bitch ray party: ford kelly (bounce bump n grind) & grace kelly (world wide dance music) buchstand: fembooks beginn: 21.30 uhr eintritt: 3-8 euro wo: südblock, admiralstraße 1-2, 10999 berlin (der südblock ist rollstuhlgerecht.)

podiumsdiskussion: der turm des privilegs? hochschulen zwischen diskriminierung und dekolonisierung

“Wer weiß, deutsch, männlich und bürgerlich ist, hat gute Chancen, an einer deutschen Hochschule Fuß zu fassen. Wer das nicht ist: Pech gehabt. Mit großer Regelmäßigkeit bemängeln Stiftungen und staatliche Institutionen dementsprechend Vielfachdiskriminierungen an Hochschulen. Diese Podiumsdiskussion thematisiert diese vielfältigen Exklusionsmechanismen, die sowohl auf personeller als auch inhaltlicher Ebene stattfinden. Denn, auch in den jeweiligen Curricula wird diskriminiert und müssen kritische Fragen gestellt werden über die Rolle geschichtlich übertragener Haltungen. Welche Rolle spielt besonders die koloniale Vergangenheit in der Wissensproduktion von heute? Und wie kann effektiver Widerstand dagegen geleistet werden?” (aus der ankündigung von GrassrootsAkademie) podium: kien nghi ha, katja urbatsch, johnny van hove moderation: abdou rahime diallo wo: haus der demokratie und menschenrechte (havemann-saal), greifswalder str. 4, 10405 berlin eintritt: frei zur veranstaltung: Grassrootsakademie

“das licht ist weder gerecht noch ungerecht” – buchvorstellung_performance von jayrôme c. robinet

Gute Lyrik kann schützen vor schädlichen Welteinflüssen. Der Band von Jayrôme C. Robinet ist ein kleiner Schutzschild.”

“So schreibt es Nora Gomringer. Jayrôme ist bekannt als Spoken Word Künstler, vereint in seinen Texten viele Genres: Lyrik, Prosa, Drama, Geschriebenes trifft auf Gesprochenes.

Er ist ein mitreißender “Sprachwandler” und es ist ein besonderes Erlebnis, ihn live zu erleben – in seinem Humor, seiner Zartheit, seinen Wortneuschöpfungen, überraschenden Perspektivwechseln, seiner Rasanz.

In seinen Texten, Lyrik und Prosa, sucht er den Ausdruck für kurzes Glück, lange Verzweiflung, für die Starrheit und die Durchlässigkeit von Identitäten und ihren Zuschreibungen. Für das Schweigen, die Wut, die Liebe.” (aus der ankündigung)

beginn: 19.30 uhr eintritt: spende wo: die buchkönigin, hobrechtstraße 65, 12047 berlin

5 jahre transgender network switzerland

  “Transgender Network Switzerland (TGNS) ist die Schweizer Organisation von und für Transmenschen und ihre Freund_innen. Wir setzen uns für die Rechte von Transmenschen ein, kämpfen für Selbstbestimmung statt Fremdbestimmung, beraten Transperson und ihre Familien, aber auch Behörden, Schulen, Ärztinnen und Anwälte. 2010 wurde der Verein gegründet, nun haben wir ca. 180 Mitglieder in der ganzen Schweiz. Den fünften Geburtstag wollen wir mit einem rauschenden Fest feiern. Wir laden dazu unsere Mitglieder und Freund_innen aller Geschlechter und Orientierungen herzlich ein! Der Spoken Word Artist Jayrôme C. Robinet aus Berlin bezeichnet sich als «gender fluid mit Variationshintergrund». Er wird auf Deutsch und Französisch performen. Und Msoke, der bekannte Reggae und World Music Sänger, stellt sein gerade erschienes Album «Free Motion» vor, das sich explizit gegen Sexismus, Homophobie und Transphobie richtet.” (aus der ankündigung) 21:00 einlass 21:30 geburtstagsansprachen 21:45 jayrôme c. robinet, berlin 22:45 msoke, zürich 24:00 audiophil (barometer / seite 69) wann_wo: 28.3.2015, 21h, frauenraum, reitschule, bern, infos  

“Sisterhood” – lesung und gespräch mit claudia koppert

moderation: ilona bubeck  “Um 1980. Privat und öffentlich gehen Frauen auf die Barrikaden, alles Mögliche treibt sie, eine Zuversicht trägt sie: »Sisterhood is powerful!« Viele Jahre später. Martha ist in Auseinandersetzungen mit ihrer fünfzehnjährigen Tochter Rosa verstrickt. Das Frauenaktions-zentrum gibt es schon lange nicht mehr, und aus ihrer letzten Wohngemeinschaft ist sie vor Jahren ausgezogen. Aber dann begegnen ihr unerwartet frühere Mitstreiterinnen, und alles ist wieder da: die Hochgefühle, die Konflikte, die Grundsatzfragen. Und die Liebe zu Margie, wegen der sie Rosas Vater verließ. Das Erzählen darüber wird für Martha zu einer inneren Befreiung, auch das Verhältnis zu ihrer Tochter entspannt sich. Claudia Koppert, Jg. 1958. In den 80er Jahren Lektorin beim Orlanda Verlag in Berlin, Herausgeberin von Glück, Alltag und Desaster. Über die Zusammenarbeit von Frauen, 1993, Hand aufs dekonstruierte Herz. Verständigungsversuche in Zeiten der politisch-theoretischen Selbstabschaffung von Frauen (zus. mit Beate Selders), 2003. Sisterhood – eine Sehnsucht ist ihr zweiter Roman. Die Autorin lebt zwischen Bremen und Hamburg auf dem Land.” (aus der ankündigung) wo: begine, potsdamer straße 139, 10783 berlin eintritt: frei zur veranstaltung: begine

empfehlungen von heinz-jürgen voss:

vorstellung queerer und feministischer bücher auf der buchmesse

  zülfukar çetin und savaş taş (Hg.) “gespräche über rassismus – perspektiven und widerstände” wann_wo: 12.3.2015, 17h, frauenkultur leipzig, infos ++++++++++++ manuela tillmans “intergeschlechtlichkeit – impulse für die beratung” wann_wo: 13.3.2015, 18h, frauenkultur leipzig, infos ++++++++++++ torsten linke “sexualität und familie. möglichkeiten sexueller bildung im rahmen erzieherischer hilfen” wann_wo: 14. 3.2015, 12:30h, sach- und fachbuchforum der buchmesse, halle 3, h202), infos ++++++++++++ ulrike busch und daphne hahn “abtreibung: diskurse und tendenzen” & katja krolzik-matthei “§ 218 – feministische perspektiven auf die abtreibungsdebatte in deutschland” wann_wo: 13.3.2015, 19h, frauenkultur leipzig, infos ++++++++++++

zusätzliche empfehlung von w_orten & meer:

  sarah diehl “die uhr, die nicht tickt” wann_wo: 14.3.2015, ?h, monaliesa leipzig, infos

podiumsdiskussion: “feminismus und sprache”

- mit: antje schrupp, sookee, marianne ballé moudoumbou und lann hornscheidt

  neben aktuellen konzepten für antidiskriminierende sprach_handlungen, ihrer intentionen und tatsächlichen praktikabilität sollen auch fragen möglicher sprachlicher barrieren dieser unterschiedlichen ansätze mit den podiumsgästen diskutiert werden. wo: hu berlin, grimm-zentrum, geschwister-scholl-str. 1/3, 10117 berlin zur veranstaltung: feminismus und sprache

suzana tratnik: “fernsehen und sterben”

- lesung + diskussion in der buchhandlung “die buchkönigin”

Sie ist Schriftstellerin, Übersetzerin und Publizistin aus Slowenien und beschäftigt sich unter anderem mit lesbischer Literatur und Aktivismus. In der Buchkönigin liest sie zunächst aus ihren Kurzgeschichten, im Anschluss daran geht es im offenen Gespräch mit Stephanie Kuhnen, Journalistin und Aktivistin, um die aktuelle Situation, Hintergründe und Perspektiven der LGBT-Szene in Slowenien.” (aus der ankündigung) wo: buchhandlung “die buchkönigin”, hobrechtstraße 65, 12047 berlin zur autorin: suzana tratnik

fachtagung “audre lorde’s germany”:

african diasporic presences and influences on contemporary german literary and cultural politics

  die “fachtagung im januar 2015 macht es sich zum ziel, audre lordes einfluss auf den deutschen kontext zu fokussieren. audre lordes ideen, ihre entwürfe von gesellschaft, ihre paradigmen und ihre anwesenheit in deutschland geben den rahmen für die auseinandersetzung mit gesellschaft aus der politisierten position engagierter, feministisch inspirierter, schwarzer weiblicher handlungssubjekte. thematisiert werden bedeutende aktivistische, akademische und schriftstellerische strukturen in audre lordes leben(…).” (aus dem ankündigungstext) mehr infos unter: http://blog.feministische-studien.de/2014/12/audre-lordes-germany/ zum zeitplan der fachtagung: https://www.angl.hu-berlin.de/confslecs/audre-lorde2019s-germany organisiert von: christine vogt-william, maisha m. eggers und eva boesenberg speakers: u.a. fatima el tayeb, kara keeling, gloria wekker, tracie morris, katharina oguntoye, peggy piesche, nicola laurè al-samarai, katja kinder, sheila mysoreka wo: humboldt-universität zu berlin, unter den linden 6, senatssaal

konzert mit rae spoon im marie-antoinette

*präsentiert von la moustache*

rae spoon returns to berlin to play songs of all their past albums. expect indie pop, folk, electronic and experimental music.” www.raespoon.com www.facebook.com/lamoustacheberlin support: haunted house; www.thisishauntedhouse.org einlass: 21h + konzertbeginn: 22h tickets: 6 euro vvk + 7-10 euro abendkasse wo: marie antoinette, holzmarktstraße 15-18, 10179 berlin, www.marie-antoinette-berlin.de   im april 2015 erscheint bei uns die deutsche übersetzung von “gender failure”: “Goodbye Gender” (dt. übersetzung von lemon thyme)

lesung mit rae spoon

in der buchhandlung im schanzenviertel

“rae spoon liest aus den eigenen büchern first spring grass fire und gender failure. first spring grass fire ist rae’s erstes buch mit kraftvollen erzählungen über das aufwachsen eines jungen, queeren menschen in einer streng gläubigen, der pfingstgemeinde angehörenden, familie in alberta/kanada. gender failure ist in zusammenarbeit mit ivan e. coyote entstanden. wie rae arbeitet auch ivan als musikx, performx und autox. in gender failure teilen ivan und rae in kurzen geschichten mit uns ihre erfahrungen, sich in die welt der zweigeschlechtlichkeit einfinden zu müssen bis hin zur idee, gender als kategorie an den nagel zu hängen.” buchhandlung im schanzenviertel schulterblatt 55 20357 hamburg eintritt: 3€ in kooperation mit bildwechsel und centro sociale e.v. die lesung findet in englischer sprache statt. www.raespoon.com im april 2015 erscheint bei uns die deutsche übersetzung von “gender failure”: “Goodbye Gender” (dt. übersetzung von lemon thyme)

sprach-kreuzungen.

gemischtsprachliches von martin luther bis aykut anhan

mit peter eisenberg, christine ganslmayer, volker hinnenkamp, odile kennel, bert papenfuß, jayrôme c. robinet, alfred wildfeuer und zé do rock konzeption und leitung: gabriele leupold und eveline passet literarisches colloquium berlin am sandwerder 5, 14109 berlin eintritt: 8€ / 5€ eine veranstaltung des deutschen übersetzerfonds; programm auf www.uebersetzerfonds.de und mehr infos auf www.lcb.de.

theater ist endlich ist theater

“theatermacher*innen und zuschauer*innen treffen sich an der  bar. es wird geredet, getrunken und darüber nachgedacht, was wir auf der bühne sehen und hören wollen. nachts gehen die schreibenden in ihre dunkelkammern. am nächsten morgen treffen sich regie und schauspiel für die proben. abends ist premiere.” (aus der ankündigung des maxim gorki theaters) u.a. mit luna ali, alicia augustin, daniel cremer, nurkan erpulat, olga grjasnowa, katharina kummer, wera mahne, mehdi moradpour, necati öziri, antje prust, tucké royale, jayrôme c. robinet, michael ronen, johannes maria schmit, akin e. şipal, hans unstern, rico wagner, julia wissert & ensemble studio Я des maxim gorki theaters hinter dem gießhaus 2, 10117 berlin mehr infos hier.