Jayrôme C. Robinet – Das Licht ist weder gerecht noch ungerecht

Ein Text- und Hörbuch für die Öffnung von Gender-, Sprach- und Ländergrenzen: poetisch, politisch, präzise.

Mit einem Vorwort von Nora Gomringer

Buch inkl. CD
Spielzeit ca. 70 Minuten
Softcover | 13,7 x 20,8 cm | 128 Seiten

ISBN: 978-3-9456-44-00-3
Erscheinungsdatum: März 2015

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Welche Ausdrucksformen gibt es für das kurze Glück und die lange grundsätzliche Verzweiflung, für Identitäten, die angeboten werden und doch immer nicht stimmen, für das Schweigen als Erstsprache, für die Wut über Trans-Diskriminierungen und für die Liebe, die nicht ein Gefühl ist, sondern ein Umgehen mit Menschen?

Jayrôme C. Robinet, bekannt als Spoken Word Künstler, vereint in „Das Licht ist weder gerecht noch ungerecht“ mehrere Genres: Theatermonolog trifft auf Spoken word, Kurzgeschichte auf lyrische Prosa, Geschriebenes auf Gesprochenes.

Humorvoll und scharfsinnig tritt Jayrôme in den Dialog mit Welt, um nichts geringeres als „die Fallhöhe von Wort zu Wahrheit zu verringern“. Seine Sprache weckt neue Bilder, kombiniert Sanftes mit Rasantem und eröffnet durch kleine Verschiebungen des Ausdrucks neue Perspektiven.

Jayrôme C. Robinet selbst performen zu hören, reißt mit und hallt lange nach – ist Erlebnis und Muss zugleich. Komplettiert wird der Band daher durch eine Audio-CD mit vom Autor gesprochenen Textpassagen des Buches sowie Live-Aufnahmen einiger Spoken Word Beiträge.

Jayrôme C. Robinet

Geb. 1977 in Frankreich, ist Schriftsteller, Spoken Word Künstler und Übersetzer. Blogger, Journalist und Aktivist.
M.A. biographisches und kreatives Schreiben an der Alice Salomon Hochschule. Genderfluid mit Variationshintergrund, weiß und Akademiker aus einer bildungsbürgertumsfernen Familie. 2012 war er Writer in Residence an der Villa Decius in Krakau mit einem Stipendium der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit.

Jayrôme lebt und arbeitet in Berlin.

Tonregie/Audio-CD: Bassano Bonelli Bassano (performative Künstlerin, Klangkomposition, Mitglied im Kunstprojektraum Altes Finanzamt)
Studio: Pedro Dias/Altes Finanzamt