Tag: Gespräche

21.12.22.-31.12.22 | 17 Uhr Winter-Aktion

Dear friends von Worten und mehr,

auch in diesem Jahr möchten wir wieder unsere wunderbare Online-Lesungsreihe zwischen den Jahren durchführen.

Wir freuen uns darauf, mit euch zusammen neue wortende, hörende, virtuelle Verbindungen, neue Themen für diesen Zeitraum und neue Rituale zu finden. Wir wollen euch Glitzer, Lachen, Nachdenken, Raum zum Spüren und Gemeinschaft in die Zeit um den Jahreswechsel bringen und mit euch teilen.

Für euch alle, die ihr Lust auf Berührung und Inspiration jenseits von der kapitalistischen Zwangslogik zu dieser Zeit habt und mit Diskriminierungsstrukturen in diesen Tagen noch mal verstärkt struggelt, weil euch andere Normallogiken vorgehalten werden. Für euch alle, die in dieser von cis-, hetero- und zweigegenderten Normalitäten von Biofamilien und Paarbeziehungen geprägten Zeit euch ausgeschlossen, außen vor fühlt und sich nicht mit den Konsumhypes identifizieren können und wollen. Ebenso wie für alle, die durch Rassismus und BeHindert-Werden in dieser Zeit und im Jahresrückblick herausgefordert sind.

Zwischen dem 21.12.2022 und dem 31.12.2022 wird es also wieder jeden Tag um 17 Uhr eine Online-Veranstaltung über zoom geben. Wir hoffen, euch damit jeden Tag etwas Empowerndes, Schönes, Inspirierendes, Verbindendes mitzugeben. Die Veranstaltungen werden zwischen 30 und 60 Minuten dauern – und danach wird es noch ein wenig Raum geben für Fragen, Austausch und Beisammen-Sein.

Es wird klassische Literaturlesungen geben, aus dem Verlagsprogramm und von Gästens aus anderen Verlagen, Austausch über Texte, die uns in diesem Jahr begleitet haben, aufregende Previews aus unserem kommenden Verlagsprogramm (!!!) und vieles Überraschendes mehr. Das komplette Programm, welches laufend ergänzt wird, findet ihr unten. Und auch auf unserem Instagram-Kanal werden wir euch jeden Tag über die Veranstaltungen informieren.

Freut euch schon auf Gespräche und Beiträge von und mit Bettina Wilpert, Lann Hornscheidt, Hatice Açıkgöz, Elnaz Farahbakhsh und vielen mehr.

In diesem Jahr möchten wir im Rahmen unserer Veranstaltungsreihe außerdem auf eine Spendenaktion aufmerksam machen. Wenn ihr die Möglichkeit dazu habt, könnt ihr also ein paar Euros an die Betterplace-Kampagne des Berliner Flamingo e.V., einem Netzwerk für geflüchtete Frauen* und Kinder, spenden. Dies ist aber keine Voraussetzung für die Teilnahme und nur absolut freiwillig, wenn ihr noch ein paar Euros übrig habt. Mehr über die Arbeit des Vereins könnt ihr am 24.12. erfahren.

Um die Veranstaltungen möglichst vielen Leuten zugänglich machen zu können, wird der erste Teil jeder Veranstaltung aufgezeichnet – die Gespräche und der Austausch im Anschluss werden nicht aufgezeichnet und auch nicht öffentlich gemacht.

Zugangsdaten

Hier die Zugangsdaten, über die ihr jeden Tag Zugang zur jeweiligen Veranstaltung bekommt:

Meeting-ID: 898 2466 4012
Kenncode: 303352

Oder auch hier direkt über den Link: click

Und hier kommt das Programm, täglich um 17 Uhr:

21.12. Auftakt

Zum Start unserer Winter-Aktion geben wir euch eine Einführung in das, was euch zwischen den Jahren erwartet. Vor allem aber werden wir Texte und Gedichte mit euch teilen und vorlesen, die uns in diesem Jahr begleitet und berührt haben. Im Anschluss daran freuen wir uns auf Austausch mit denjenigen, die Lust dazu haben.

Lann stellt vor: Zum Paradies von Hanya Yanagihara (Ullstein)

Toni liest aus: Das Politische ist persönlich von Kristina Hänel (Argument)

Lann liest aus: Blutbuch von Kim de L’Horizon (DuMont)

Toni stellt vor: strände. warum sie mich kaltlassen von Wanda Coleman (Maro)

22.12. Elnaz Farahbakhsh liest Gedichte und Texte aus nah_weh

Im Frühjahr 2023 wird bei w_orten & meer der Band nah_weh mit Lyrik und Spoken Word Texten von Elnaz Farahbakhsh erscheinen. Elnaz befasst sich im Schreiben mit Themen wie Migration und Familiengeschichte, Nahbeziehungen und Fernweh, Heimat und Verlassenheit, Liebe und Schmerz. Hier könnt ihr schon vorab einige Texte aus dem Buch hören.

23.12. Bettina Wilpert über körperliche Selbstbestimmung und Elternschaft

Bettina Wilpert liest einen Text über die Erfahrung einer Schwangerschaft und darüber, wie die Erzählerin deswegen plötzlich weiblich gelesen wird, obwohl sie sich selbt eher als adrogyn definiert hat. Der Text ist im Literaturbote 41 des CARE / RAGE Kollektivs erschienen. Wir sprechen über Care Arbeit, Gesellschaft, Elternschaft und körperliche Selbstbestimmung.

24.12. Anuscheh Amir-Khalili über den Flamingo e.V.

Anuscheh Amir-Khalili gründete 2015 das Berliner Netzwerk Flamingo e.V. mit. Wir sprechen über die Arbeit des Vereins, wie er entstanden ist und welche Projekte gerade in Planung sind. Außerdem sprechen wir darüber, wie wir uns connecten können, wie wir angesichts gesellschaftlicher Krisen, Gewalt und Vertreibung hoffnungsvoll bleiben und uns gegenseitig empowern können.

Hier kommt ihr zur Betterplace-Kampagne des Vereins.

25.12. Hatice Açıkgöz liest aus fancy immigrantin

Hatice Açıkgöz liest aus fancy immigrantin, einem Titel, der im Frühjahr erscheinen wird. In diesem poetisch-fiktiven Tagebuch schreibt, dichtet und erzählt Hatice von Kindheit und Jugend und von den Diskriminierung in Schule und sozialem Umfeld. Es geht ums Erwachsen-Werden und Erwachsen-Sein, um private und öffentliche Begegnungen mit allen ihren Vorurteilen und Zuschreibungen und um die Spuren, die diese im eigenen Sein hinterlassen.

26.12. Live-Illustration mit Nafas

Nafas zeichnet politische, empowernde und wunderschöne Illustrationen, die Nafas u.a. auf Instagram als @lovenrageillustrations teilt. Wir bekommen die Gelegenheit, live bei dem Entstehungsprozess einer Illustration zuzuschauen.

27.12. Bericht einer Reise

Anne Storch stellt ihr bislang unveröffentlichtes, ungewöhnliches Buchprojekt vor. Ausgangspunkt der Erzählung ist ein von der Erzählerin des Buches in der Toilette einer Autobahnraststätte gefundenes Notizbuch.

Bei der Aufnahme fehlt leider der Einstieg, es geht also direkt mit der Lesung los.

28.12. körper_sprechen

Alex Marzano-Lesnevich sucht in körper_sprechen das eigene Leben erzählend nach Wörtern und Konzepten, um sich selbst genderqueer beschreiben zu können: Wie verstehe ich mich und meinen Körper, wenn die Wörter und Bilder, die es bisher gibt, mich gar nicht meinen? Was bin ich durch die Blicke von außen und wo kann ich mich wiederfinden? Wie drücke ich mit meinem Körper die Person aus, die ich bin?
Wir lesen aus der deutschen Übersetzung des Textes, die diesen Herbst erschienen ist.

29.12. Spiritueller Aktivismus

Spiritueller Aktivismus ist ein Thema, was uns als Verlag sehr nah ist. Was bedeutet spiritueller Aktivismus für uns persönlich? Und warum ist die Verbindung aus Spiritualität und linkem/feministischem Aktivismus in Deutschland (noch) so unbekannt bzw. auch negativ konnotiert? Über diese Themen und Fragen möchten wir miteinander und mit euch sprechen. Außerdem lesen wir aus Lieben & Wut von Lama Rod Owens und machen eine Meditationsübung.

30.12. Solidarisch füreinander sorgen (vorab aufgenommen)

Der Leitfaden Solidarisch füreinander sorgen von Dean Spade eröffnet konkrete Strategien und Werkzeuge für persönliche und gesellschaftliche Veränderungen, die empowern in einer Zeit, in der Regierungen nicht in der Lage sind, angemessen mit gesellschaftlichen Krisen umzugehen. Hier wird deutlich erklärt und angeboten, wie Menschen miteinander in Kontakt treten, nachhaltig und wertschätzend handeln und sich gegenseitig unterstützen können.

Wir sprechen mit Sharif Bitar über den Prozess, den Text ins Deutsche zu übersetzen, über Fragen und Schwierigkeiten, die dabei aufgetreten sind und lesen erste Passagen.

31.12. Jahresabschluss, -anfang und Ausblick

Was nehmen wir aus dem vergangenen Jahr mit? Wie wollen wir das neue Jahr beginnen? Was steht für w_orten & meer im Jahr 2023 an? Wir suchen und finden Texte, Worte und Rituale abseits von normativen Vorstellungen und restriktiven Neujahrsvorsätzen.

[keine Aufnahme]

21.12.21.-2.1.22 | 17 Uhr Winter-Aktion

Dear friends von Worten und mehr,

wir haben uns für die Zeit zwischen den Jahren ein tägliches literarisches, wortendes, empowerndes, tröstendes und inspirierendes Programm überlegt. Für euch alle, die ihr Lust auf Berührung und Inspiration jenseits von der kapitalistischen Zwangslogik zu dieser Zeit habt und mit Diskriminierungsstrukturen in diesen Tagen noch mal verstärkt struggelt, weil euch andere Normallogiken vorgehalten werden. Für euch alle, die in dieser von cis-, hetero- und zweigegenderten Normalitäten von Biofamilien und Paarbeziehungen geprägten Zeit euch ausgeschlossen, außen vor fühlt und sich nicht mit den Konsumhypes identifizieren können und wollen. Ebenso wie für alle, die durch Rassismus und BeHindert-Werden in dieser Zeit und im Jahresrückblick herausgefordert sind.

Mit Beginn am kürzesten Tag des Jahres, dem 21. Dezember, wollen wir neue wortende, hörende, virtuelle Verbindungen, neue Themen für diesen Zeitraum und neue Rituale anbieten. Wir wollen euch Glitzer, Lachen, Nachdenken, Raum zum Spüren und Gemeinschaft in die Zeit um den Jahreswechsel bringen und mit euch teilen.

Zwischen dem 21.12.2021 und dem 2.1.2022 wird es also jeden Tag um 17 Uhr eine Online-Veranstaltung über zoom geben. Wir hoffen, euch damit jeden Tag etwas Empowerndes, Schönes, Inspirierendes, Verbindendes mitzugeben. Die Veranstaltungen werden zwischen 30 und 60 Minuten dauern – und danach wird es noch ein wenig Raum geben für Fragen, Austausch und Beisammen-Sein.

Es wird klassische Literaturlesungen geben, aus dem Verlagsprogramm und weit darüber hinaus. Es wird weitere Lesungen und Gespräche geben, Meditationsangebote und Visualisierungsübungen, Austausch über Texte, die uns in diesem Jahr begleitet haben, aufregende Previews aus unserem kommenden Verlagsprogramm (!!!) und vieles Überraschendes mehr. Das komplette Programm, welches laufend ergänzt wird, findet ihr unten. Und auch auf unserem Instagram-Kanal werden wir euch jeden Tag über die Veranstaltungen informieren.

Freut euch schon auf Gespräche und Beiträge von und mit Karen Köhler, Lann Hornscheidt, Eliah Lüthi, Tucké Royale, Otter Lieffe, Elnaz Farahbakhsh, Rita Fürstenau, Lilly Axster und vielen mehr.

Um die Veranstaltungen möglichst vielen Leuten zugänglich machen zu können, wird der erste Teil jeder Veranstaltung aufgezeichnet – die Gespräche und der Austausch im Anschluss werden nicht aufgezeichnet und auch nicht öffentlich gemacht.

Zugangsdaten

Hier die Zugangsdaten, über die ihr jeden Tag Zugang zur jeweiligen Veranstaltung bekommt:

Meeting-ID: 944 0644 3559
Kenncode: 358819

Oder auch hier direkt über den Link: click

Und hier kommt das Programm, täglich um 17 Uhr:

21.12. Auftakt

Zum Start unserer Winter-Aktion geben wir euch eine Einführung in das, was euch zwischen den Jahren erwartet. Vor allem aber werden wir Texte und Gedichte mit euch teilen und vorlesen, die uns in diesem Jahr begleitet und berührt haben. Im Anschluss daran freuen wir uns auf Austausch mit denjenigen, die Lust dazu haben.

Toni liest aus:
Die Walin von Christian Mahlow, Illustrationen von Joelle Vanderbeke (edition outbird)
Goodbye Gender von Rae Spoon und Ivan Coyote (deutsche Übersetzung von Lemon Thyme und Enys Novemba)

Lann liest aus:
Hier. Gedichte von Hilde Domin (S. Fischer) (darin: Nicht müde werden, Vögel mit Wurzeln, Das Gefieder der Sprache)
Pleasure Activism: The Politics of Feeling Good von adrienne maree brown (AK Press)
The Uses of the Erotic von Audre Lorde (aus Sister Outsider)

22.12. Sich nicht an Gewaltverhältnisse gewöhnen

Ein Abend mit der großartigen Schriftstellerin Karen Köhler, die u.a. den Roman Miroloi geschrieben hat und einen wunderbar inspirierenden Erzählband. Karen ist gerade für einen Monat auf Hiddensee zu Gast, als erste Inselschreiber_in! Karen arbeitet dort zu der Frage, was es heißt sich an Gewaltverhältnisse zu gewöhnen oder nicht zu gewöhnen. Nach einer Lesung von Karen wird es ein Gespräch geben.

23.12. Spoken Word und Gedichte mit Elnaz Farahbakhsh

Elnaz Farahbakhsh ist queere Autor*in, Künstler*in, Dichter*in und Aktivist*in. Im Schreiben beschäftigt sich Elnaz mit den Themen Familie, Ancestors, Spiritualität, Flucht, Healing und Mental Health. Am 23.12. wird Elnaz einige Texte lesen und erzählen, wie Elnaz den Jahresabschluss schreibend gestaltet.

24.12. Der Pullover trägt mich nicht mehr / Yünden Bir Bellek

Wir laden Lilly Axster ein zu einer Lesung aus dem neuen, noch unveröffentlichten Roman sowie Input und Austausch zum (An)Schreiben gegen Sprech-Ordnungen und herrschende Diskurse. Das neue Romanprojekt Der Pullover trägt mich nicht mehr erscheint 2022 bei edition assemblage zeitgleich auf Deutsch und in türkischer Übersetzung von Dilman Muradoğlu.

25.12. Lieben und Wut

Am 25.12. erwartet euch ein Preview auf unser kommendes Frühjahrsprogramm 2022. Lama Rod Owens schreibt in Lieben und Wut – Wege durch Ärger und Wut zur Befreiung (Originaltitel: Love & Rage; Über_setzung: Astrid Ogbeiwi) aus buddhistischer, queerer und Schwarzer Perspektive sehr persönlich, professionell und berührend und bietet neue Ansätze für einen Umgang mit Wut. Denn unverarbeitete Wut, Schmerz und Trauer müssen gespürt werden, um Wege zu individueller und kollektiver Befreiung zu finden. Lann Hornscheidt wird aus dem Buch lesen und Meditationsübungen anleiten.

26.12. Spoken Word und Kolumnen

Ein Lese-Abend mit Eliah Lüthi. Eliah Lüthi ist die Akademie der Unvernunft und liebt es Welt_en, Verständnisse und Blicke zu ent_rücken– eigene und andere – und ent_hindernde (T)Räume zu gestalten in Gesprächen, AlltagsHandeln, Schreib_diktier_en, Lehren, Bewegen, Kuratieren, Herausgeben und Performen. Dabei stellt Eliah sich Fragen zu eigenen Erfahrungen und Beobachtungen in beHindernden und verRückenden Institutionen und Alltagssituationen, ebenso wie in dem Suchen nach selbstbestimmten Verständnissen. Eliah schreibt die regelmäßige Crip & Mad Kolumne der Unvernunft in der Kulturzeitschrift Oberösterreich, aus der wir auch einige Texte hören werden. 2020 erschien das von Eliah herausgegebene Buch beHindert & verRückt Worte_Gebärden_Bilder finden bei edition assemblage. Bei w_orten & meer hat Eliah zuletzt das Manifest Mit allem was wir leben! ins Deutsche übersetzt.

27.12. Lesung und Werkstattgespräch (vorab aufgezeichnet)

Euch erwartet ein Preview auf einen Roman aus unserem kommenden Frühjahrsprogramm: In der Tiefe der Wurzeln beginnt ein Singen von Tina Makereti (Originaltitel: Where the Rēkohu Bone Sings). Außerdem gibt es ein Werkstattgespräch mit Friederike Hofert und Marianne Eppelt, die beide maßgeblich an der Produktion des Buches beteiligt sind: Friederike hat den Text aus dem neuseeländischen Englisch ins Deutsche übersetzt und Marianne hat die Übersetzung lektoriert. Wir sprechen über die Arbeit mit dem Text, über Fragen und Schwierigkeiten der Über_setzung und des Über_setzungslektorats und darüber, wie es ist, einen Text, der eine*n lange begleitet hat, schließlich loszulassen.

28.12. Zu Lieben

Lann Hornscheidt erzählt und liest aus dem politischen Lebensratgeber Zu Lieben – Lieben als politisches Handeln. Zu Lieben, und insbesondere sich selbst zu lieben ist ein widerständiges Antworten auf strukturelle Gewalt, also auch hochpolitisch.Wie kann Liebe jenseits von romantisierenden, paarnormativen und auf Sexualität reduzierten Vorstellungen betrachtet werden – und welche Veränderungen könnte es bringen, würde Lieben politisch verstanden?

29.12. Bilderbuchkino – Im Winter

Wir möchten mit euch in die Fabel Im Winter (rotopol) eintauchen. Nach einem Bilderbuchkino sprechen wir mit Rita Fürstenau über die Entstehung des Buches, über die behandelten Themen und darüber, was die Worte und Bilder in uns auslösen. Im Winter erinnert an eine klassische Tierfabel, doch anstelle einer moralischen Vermittlung tritt eine atmosphärische Verdichtung, die weder erklären noch belehren möchte, sondern den Blick auf das Innenleben der Figuren und ihre Beziehungen untereinander richtet.

30.12. Margins and Murmurations (english)

Otter Lieffe wird aus dem bisher nur auf Englisch erschienenen Roman Margins and Murmurations lesen. Nach der Lesung gibt es ein Gespräch mit Shiva Tafkami und Eddi Steinfeldt-Mehrtens.

31.12. Die Neue Selbstverständlichkeit

Ein Abend mit Tucké Royale. Tucké Royale arbeitet als Autor, Regisseur, Musiker und Schauspieler. In seiner Kunst beschäftigt sich Tucké u.a. mit Identität(en) und entzieht sich Kategorisierungen, Festlegungen und Einordnungen.
Royale studierte Judaistik an der Freien Universität Berlin und Puppenspielkunst an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch. Seine Solo-Stücke TUCKÉ ROYALE und ICH BEISSE MIR AUF DIE ZUNGE UND FRÜHSTÜCKE DEN BELAG, DEN MEINE RABENELTERN MIR HINTERLIESSEN wurden international gezeigt. 2017 hat Tucké Royale sein in Zusammenarbeit mit Johannes Maria Schmit geschriebenes Rachemusical MIT DOLORES HABT IHR NICHT GERECHNET am Maxim Gorki Theater in Berlin uraufgeführt.

1.1. Jahresabschluss und -anfang

Was nehmen wir aus dem vergangenen Jahr mit? Wie wollen wir das neue Jahr beginnen? Wir suchen und finden Texte, Worte und Rituale abseits von normativen Vorstellungen und restriktiven Neujahrsvorsätzen.

Toni liest aus:
Zuhause von Daniel Schreiber (suhrkamp)
Sprachhaltung zeigen! von Lann Hornscheidt

Lann liest aus:
Die Grammatik der Lebendigkeit von Robin Wall Kimmerer
Aktivismus heißt Verbindung von Sherri Mitchell

2.1. Body Language (english)

Der Essay Body Language – How to Tell A Genderqueer Story von Alex Marzano-Lesnevich erschien im Dezember 2019 im Harper’s Magazine. Wir planen, eine deutsche Übersetzung des Textes herauszubringen und möchten diesen wundervollen und berührenden Text vorfreudig schon einmal mit euch teilen.