Interview und Podcast mit Marion Kraft

Interview bei TraLaLit Am 30. Juli 2021 erschien bei TraLaLit ein sehr lesenswertes Interview mit Marion Kraft. Marion beschreibt im Gespräch mit Julia Rosche ihre Erfahrungen mit Alltagsrassismus und mit der Übersetzungsarbeit, in der rassistische Strukturen auch weiterhin existieren und in der oft an alten sprachlichen Strukturen festgehalten wird. Außerdem geht es im Interview um die Bedeutung Audre Lordes für Femin*istinnen und die Bedeutung von Lyrik und Wut für Aktivismus und kreatives Handeln. Hier geht es zum Interview auf TraLaLit: click Interview im Podcast My PoC Bookshelf In Folge 5 des Podcasts My PoC Bookshelf vom 11. August 2021 spricht...

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Neuerscheinung: Mit allem was wir leben!

Das Manifest Mit allem was wir leben! ist fertig gedruckt und lieferbar. Wie lässt sich aus queerer und trans* Perspektive radikal und aktivistisch Welt für alle verändern? Anhand konkreter Beispiele zeigen Bassichis, Lee und Spade in ihrem Manifest auf, wie hegemoniale Institutionen funktionieren und welche Strategien progressive diskriminierungskritische Bewegungen dem gegenüberstellen, um die Welt zu einem für alle lebenswerten Ort umzugestalten. Kein Mensch ist frei, solange nicht alle Menschen frei sind! Der Aufsatz von Bassichis, Lee und Spade zeigt, wie wichtig es ist, Handlungen gegen Diskriminierung auf struktureller statt auf individueller Ebene anzusetzen, und alle kollektiven Strategien immer von den...

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Claire-Louise Bennett: Teich

Claire-Louise Bennett: Teich Ich mag Bücher, die mir das Gefühl geben, dass es sein kann, ein Leben, welches nicht komplett in Leistungslogiken aufgeht, sondern nach anderen Prämissen mäandernd, nachdenklich, offen und weit ab von gesellschaftlichen Normalitätslogiken ist. Ich mag Bücher, die mir das Gefühl geben, dass es für andere auch schwierig sein kann rauszugehen, Ordnung zu halten, innen und außen, Ängste positiv bei sich zu lassen, einen eigenen Rhythmus zu finden, mit so gesellschaftlich selbstverständlich und klaren Job- und Beziehungslogiken zu hadern, sich selbst zu verstehen und andere stehen zu lassen. Ein solches Buch ist Teich. Ein Buch über das...

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Neuerscheinung: Léonora Miano “Eine Grenze bewohnen – Erinnerung dekolonisieren”

Im August 2020 kommt die erste deutsche Übersetzung der wichtigen postkolonialen Stimme Léonora Miano bei w_orten & meer heraus. (Übersetzung von Lisa Wegener) Im Essayband "Eine Grenze bewohnen – Erinnerung dekolonisieren" stellt Miano unter anderem die Konzepte Afropea und Afrophonie vor. Eindringlich und exemplarisch formuliert Miano ihre radikale Perspektive auf das kolonial geprägte Narrativ der transatlantischen Versklavung und Rassifizierung. Die Essays sind eine starke Stimme in der Aneignung postkolonialer Erinnerung. Hier könnt ihr mehr über “Eine Grenze bewohnen – Erinnerung dekolonisieren” erfahren und das Buch vorbestellen (gebt dafür ganz regulär eine Bestellung auf - das Buch wird euch dann nach...

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