Vom 19. bis 22. März 2026 findet die Leipziger Buchmesse statt und w_orten & meer ist wieder mit dabei.
Besucht uns an unserem Stand in Halle 5, H 218 oder kommt zu einer unserer Veranstaltungen.
Donnerstag, 19. März 2026
18–22 Uhr
Wir laden ein zum gemütlichen Verlagsabend im Pöge-Haus (Hedwigstraße 20, 04315 Leipzig).
18 Uhr: Einlass & Beginn
18:15-19:00 Uhr: Friederike Hofer liest aus ihrer preisgekrönten Übersetzung „Was Hortensia nicht mehr erzählen konnte” von Dulce Chacón und erzählt vom Prozess des Übersetzens. Wie war es in die Zeit der Franco-Diktatur in Spanien einzutauchen und die Sprache des historischen Romans in die Jetzt-Zeit zu transferieren? Und wie war es für die eigene Arbeit einen Preis zu bekommen?
19:15-20:00 Uhr: Ganz frisch zur Messe erscheint die Gedichtanthologie „Bad Times Poetry. Schluss mit schönen Worten“, herausgegeben von Alina Plohmann und Tamer Düzyol. Darin finden sich unter anderem Texte von Amaeze Agu, Liz Micz und Miaïna Razakamanantsoa, die an diesem Abend ihre eigenen Beiträge sowie einige weitere vortragen.
20:15-21:00 Uhr: Die zweite druckfrische Neuerscheinung des Abends heißt „Internalisierte Diskriminierung liebevoll an die Hand nehmen” und ist von Sannik Ben Dehler. Sanniks zweites Buch bei w_orten & meer lädt ein zu einem fiktiven Workshop für junge trans* Menschen, um sich darüber klarzuwerden, was diskriminiert zu werden mit einem Menschen machen kann und wie sich damit ein produktiver Umgang finden lässt. Sannik berichtet, wie es zu dem Buch kam und wie es war einen Workshop zu schreiben, anstatt ihn wie sonst zu moderieren.
21:15-22:00 Uhr: Lann Hornscheidt stellt die 5-teilige Reihe „verbunden sein” vor. Wie ist der Verlag zu diesen fünf Anthologien gekommen und was macht die von Gavin Van Horn, Robin Wall Kimmerer und John Hausdoerffer herausgegebenen Bände so besonders? Schon erschienen sind „erd verbunden sein“ und „ort verbunden sein„. Lann gibt schon einen ersten Einblick in Band 3 „wesen verbunden sein„, der im April erscheint. Ins Deutsche übersetzt werden alle fünf von Friederike Hofert.
Freitag, 20. März 2026
15:30–16:15
Workshop „Liebevoll laut. Gemeinsam gegen Diskriminierung„
Der Workshop findet statt auf dem Messegelände im JugendCampus UVERSE – Dschungel (Halle 2, H501/K500/K501) mit Sannik Ben Dehler basierend auf dem Titel „Internalisierte Diskriminierung liebevoll an die Hand nehmen”.
20:00–21:30
Podiumsdiskussion „Natur und Gesellschaft: Stimmen für ein neues Miteinander – Über die Bedeutung von Gemeinschaft und Verbunden-Sein für eine gute Zukunft„
Im Deutschen Buch- und Schriftenmuseum der Deutschen Nationalbibliothek (Deutscher Platz 1, 04103 Leipzig) diskutiert Lann Hornscheidt gemeinsam mit Sebastian 23 und Leonhard F. Seidl moderiert von Almut Petschauer zu Fragen wie was möglich wird, wenn wir uns auf von Indigenen geprägtes Wissen einlassen. Oder wie wäre es, wenn wir uns wieder öfter zuhören und nach dem Verbindenden suchen? Was können wir voneinander, was von der Natur lernen? Wenn wir nicht-menschliches Leben als gleichberechtigt ansehen, uns Menschen als Teil lokaler Ökologien betrachten?
Samstag. 21. März 2026
13:00–14:00
Lyriklesung „Lyrikpanorama zum Welttag der Poesie“
Im Forum Die UNABHÄNGIGEN auf dem Messegelände (Halle 5, H313) stellen Alina Plohmann und Tamer Düzyol ihren Gedichtband „Bad Times Poetry. Schluss mit schönen Worten“ vor. Mit dabei sind außerdem Anke Bastrop: Verborgene Landschaften (Verlagshaus Berlin), Hannah K Bründl: schilfern (Ritter) und Nasima Sophia Razizadeh: Entschwebung (Wallstein). Carolin Callies moderiert.
16:00–17:00
Diskussion „Diskriminierungskritisch Über_setzen. Über Möglichkeiten & Herausforderungen„
Im Forum Übersetzen/Salon International auf dem Messegelände (Halle 4, C403) diskutieren Yezenia León Mezu und Friederike Hofert. Beide übersetzen aus dem Englischen und Spanischen. Sie sprechen darüber, wie sich Machtkonstellationen in Sprache einschreiben. Muss davon alles mitübersetzt werden? Wie kann sorgsam mit dem Ausgangstext umgegangen werden, ohne ungewollte Diskriminierungen zu reproduzieren? Oder überhaupt erst zu produzieren? Es moderiert Miaïna Razakamanantsoa
Wir freuen uns auf euren Besuch!
Außerdem empfehlen wir das tolle Programm von der Initiative Verlgae gegen rechts: hier